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WINTERKINDER

WINTERKINDER
Regie Jens Schanze
Kinostart 08.12.2005

Inhalt • WINTERKINDER

Jens Schanze beschließt die Geschichte seines 1954 verstorbenen Großvaters während der Nazi-Herrschaft zu recherchieren. Er interviewt seine Eltern, seine vier Schwestern, eine Jugendfreundin der Mutter und eine Polin, die in der ehemaligen Wohnung der Familie in Niederschlesien lebt. Die fünf Enkel haben sich alle aus Erzählungen der Verwandten ein Bild von ihrem Opa gemacht, diesen aber nie kennen gelernt. Im Zentrum des Films steht die siebzigjährige Mutter, die ihren Vater innig geliebt hat und fest davon überzeugt ist, dass er ein herzensgutes Familienoberhaupt war. Wenn ihre Kinder Fragen über die Vergangenheit ihres Großvaters stellten, blockte sie diese meist ab. Jens Schanze begleitet seine Mutter, die selbst noch kurze Zeit Mitglied der Hitler-Jugend war, u. a. nach Dresden zu einer ihrer Freundinnen aus Kindertagen und ins niederschlesische Neurode (heute polnisch Nowa Ruda), wo ihre Familie von 1939 bis 1945 lebte.

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Crew • WINTERKINDER

Regie: Jens Schanze
Verleih/Copyright: Tiberius

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Kritik • WINTERKINDER • 07. Dezember 2005 • fluter.de

Langsam tastet sich der Regisseur an die Vergangenheit heran, schreibt Ula Brunner. "In ruhigen, langen Einstellungen nimmt die Familie Stellung. Und durch das Reden und das Erinnern, scheint es, brechen die festgefahrenen Beziehungsstrukturen auf. Einfühlsam und distanziert bringen die Dreharbeiten eine Diskussion zwischen den Generationen in Gang. Manchmal wirkt diese psychologische Nabelschau schleppend, aber weil man sich allzu leicht vorstellen kann, dass in der eigenen Familie ähnlich weggeguckt und geschönt wurde, berührt sie auch."

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