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THE CALL

THE CALL

Regie Takashi Miike
Kinostart 03.11.2005

Kritiken • THE CALL

05. November 2005 | THE CALL • Kritik • Der Tagessiegel

Drei Filme in einem hat Sebastian Handke gesehen: "Anfangs der übliche 'body count', dann eine grelle Mediensatire, schließlich ein Investigativthriller. Einen Zombie-Kurzauftritt gib es noch obendrein. Seine Gewaltexzesse und seinen grotesk-schwarzen Humor hat Miike für diesen japanischen Blockbuster zwar gezügelt, aber nicht gebändigt. Doch es sind nicht die Abweichungen, die den Film auffällig machen, sondern dass er im Gegenteil nicht den geringsten Anspruch auf Originalität erhebt."

03. November 2005 | THE CALL • Kritik • Die Tageszeitung

Neu ist das alles nicht für Dietmar Kammerer. "Der Regisseur setzt in diesem Film auf herkömmlichen Suspense und auf subtile, oft über die Tonspur vermittelte Gruseleffekte als auf Transgression. Und er liefert einen satirischen Rundumschlag gegen die totale Medialisierung. Nicht nur Handys sind die Quelle des Übels. Videokameras zeichnen wie von selbst Gräueltaten auf. ... Miikes Medienkritik ist grundsätzlich: Sich zu vernetzen ist gefährlich."

02. November 2005 | THE CALL • Kritik • fluter.de

Jörg Buttgereit sah subtilen Horror. "Überhaupt scheinen japanische Geister auf technische Spielzeuge wie Videokassetten (THE RING, 2002) oder Handys angewiesen zu sein, um sich in der Welt der Lebenden bemerkbar zu machen. Wirklich böse werden die Geisterwesen mit ihren verdrehten Knochen und langen nassen Haaren immer nur dann, wenn es darum geht, den ihnen verwehrten endgültigen Seelenfrieden zu finden. Und so endet Miikes Film dann auch mit einer Einstellung von ein paar schönen weißen Wolken vor blauem Himmel. Dort oben will er den ganzen Film über hin, der ruhelose Geist der zu Unrecht beschuldigten Mutter."

27. Oktober 2005 | THE CALL • Kritik • film-dienst 22/2005

Elegant wird hier laut Holger Römers auf der japanischen Horror-Welle der letzten Jahre gesurft. "Sonst kann man dem Regisseur immerhin attestieren, dass er den konventionellen Stoff mit großer Sorgfalt ins Bild setzt und gemeinsam mit Kameramann Hideo Yamamoto die vom Genre verlangten Effekte durch atmosphärische Bildkompositionen und subtile Kamerabewegungen erzeugt. So verursacht der Film trotz aller Ungereimtheiten des Plots durchaus Gänsehaut. Und Miike beweist mindestens einmal wahre Meisterschaft, wenn er unmittelbar vor dem unvermeidlichen dramatischen Höhepunkt für größte Suspense sorgt, indem er einige Sekunden länger als üblich das Tempo auf Null herunterfährt und die Stille auf der Tonspur betont."

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