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L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG

L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG

Regie Cedric Klapisch
Kinostart 03.11.2005

Kritiken • L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG

05. November 2005 | L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG • Kritik • Berliner Zeitung

Für Daniela Pogade ist der französische Film mit dieser zum Verzweifeln biederen Produktion endgültig auf den Hund gekommen. Der Regisseur "denkt sich verspielte und bunte Bildpreziosen aus, arbeitet mit Zeitraffer, Fantasiestückchen und zeigt nicht zuletzt Postkartenansichten mehrerer europäischer Großstädte, in denen Xavier zu tun hat. Der junge Mann und seine Freunde werden in L'AUBERGE ESPAGNOLE 2 zu Protagonisten eines Sittengemäldes: So, wie hier gezeigt, soll es wohl den 30-jährigen zu Beginn des 21. Jahrhunderts ergehen. ... Letztlich sind die hier ausgestellten, einst von der EU geförderten Studenten auf deprimierend geradem Weg unterwegs zu solidem Einkommen, stabilen Ehen und schönen Wohninterieurs. Niemand wird ihnen den Komfort missgönnen, aber man wird sie auch nicht ernsthaft für Vertreter einer erörternswerten Gattung ausgeben wollen."

05. November 2005 | L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG • Kritik • Die Tageszeitung

Die Fortsetzung ist genauso gut wie Teil 1, meint Jochen Schmidt. "Klapisch hat wieder seinen typischen elegisch-komischen Ton getroffen, er weiß einfach, wie Dialoge klingen. Die Schauspieler sind sichtlich begeistert dabei, es wurde viel improvisiert und erst anschließend am Schneidetisch Regie geführt. Außerdem hält Klapisch das Tempo hoch, mit am Comic geschulten Erzählmitteln. ... Sicher wird es eine weitere Fortsetzung geben, die Gefahr, dass die Figuren mit den Jahren ankommen und, wie im richtigen Leben, "normaler" werden, muss man bei Klapisch nicht fürchten. Denn dessen Stärke liegt ja gerade darin, das Normale als Abenteuer zu erzählen."

04. November 2005 | L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG • Kritik • Der Freitag

Für Barbara Schweizerhof gehört WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG eindeutig zu den Filmen, bei denen sich das Vergnügen steigert, wenn man den Vorläufer kennt. Die Kritikerin beschreibt ihre Lieblingsszenen.

03. November 2005 | L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG • Kritik • Frankfurter Rundschau

Heike Kühn vergleicht den Film mit jenen von Truffaut. "Das erotische Durcheinander aus L'AUBERGE ESPAGNOLE beschränkte sich nicht auf Sex und andere Missverständnisse, es diente frei nach Truffaut dem größten aller menschlichen Abenteuer, dem Traum: zu leben wie im Traum, sich träumend zu entwerfen und bisweilen auch zu verpassen. Und jeder, der einmal jung war, erkannte sich wieder. ... In einer Welt, die uns mit Liebesgeschichten und Vor-Bildern bombardiert, ist es schwer, sich zu entziehen und das Einzigartige zu leben. Sucht Klapisch etwa das Original? Das Gegenteil ist der Fall und bringt einen unverwechselbar klugen Film hervor."

03. November 2005 | L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG • Kritik • Der Tagesspiegel

Bei diesem Film ist laut Martin Schwickert Partytime angesagt. "Munter jettet der Film zwischen Paris, London und St. Petersburg hin und her und verliert dabei seine zentrale Liebesgeschichte nicht aus dem Auge. Klapisch hat die Charaktere sorgfältig weiterentwickelt und man merkt deutlich, dass in den fünf Jahren auch die Schauspieler erwachsener geworden sind. Bald wächst der Film über eine Wiedersehensparty mit sympathischen Filmfiguren hinaus und entwickelt sich zum eigenständigen Porträt der Wir-um-die-30-Generation, die zwischen Anpassungsängsten und Etablierungssehnsüchten hin und her geschleudert wird."

02. November 2005 | L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG • Kritik • fluter.de

Noch künstlich-klischierter ist die Fortsetzung für Jenni Zylka. "Offensichtlich nach Oberfläche und nicht nach Inhalt gecastet, versickert WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG trotz einiger interessanter Ideen in einem Riesen-EU-Werbespot für Austauschprogramme oder Interrail-Tickets. Unverständliche Dramaturgien, aufdringliche Musik und viel zu viel Glätte lassen selbst parodistisch angelegte Versuche auflaufen."

31. Oktober 2005 | L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG • Kritik • br-online.de

Herz, Schmerz, Tränen und Glück: alles ist laut Margret Köhler in dem Film vorhanden. "Es macht Spaß, das Personal aus Barcelona wiederzusehen und die neuen Abenteuer zu verfolgen, angefangen vom umwerfend sexy Romain Duris als seine Bestimmung suchender Autor in den Fallstricken der Liebe, über Audrey Tautou, Kelly Reilly, Cécile de France bis hin zu Kevin Bishop. In Frankreich amüsierten sich knapp drei Millionen Besucher bei diesem intelligent ausgeklügelten Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel. Und wer schon mal aus Liebesfrust ein Tränchen verdrückt hat, kann hier so richtig mitfühlen."

27. Oktober 2005 | L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG • Kritik • film-dienst 22/2005

Der Film ist für Stefan Volk ein eigenständiges, in sich geschlossenes Werk und zugleich eine echte Fortsetzung. "So sehr der Plot an Tiefgang gewonnen hat, ist er dadurch aber nicht schwerfälliger geworden. Von leichter Hand gelenkt, bereitet das erneut großartige Ensemble ein köstliches, kurzweiliges Kinovergnügen. Der Reifeprozess, den auch die Schauspieler seit dem ersten Teil durchlaufen haben, zeichnet sich in Romain Duris' Gesicht sinnbildlich ab: die weichen, jugendlichen Züge sind eckigeren, kantigeren Konturen gewichen. Sein Spiel ist rauer, brachialer, widersprüchlicher. Der Ernst des Lebens hat Xavier eingeholt; aber auch darüber lässt sich ja wunderbar lachen."

Oktober 2005 | L AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG • Kritik • filmz.de

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