Inhalt • POLLY BLUE EYES
Die junge Polly kommt aus dem Gefängnis. Ab jetzt soll alles anders werden. Der Anfang ist vielversprechend: Sie findet einen Job und lernt Stefan kennen, einen Polizisten. Doch dann schießt ihre Familie quer. Der neue Freund ihrer Schwester, ein windiger Typ namens Ronny schlägt Pollys Eltern ein aberwitziges Geschäft vor. Todsichere Sache, Aluminiumfertighäuser. Es fehlt nur noch ein bisschen Startkapital. Aber auch dafür hat Ronny einen Plan: Ein kleiner Überfall, ganz ohne Risiko. Die ganze Familie soll mithelfen, natürlich auch Polly. Und Polly hat alle Hände voll zu tun, ihre Familie vor der Polizei und gleichzeitig ihre Liebe zu retten - und schließlich zu sich selbst zu finden...
Crew • POLLY BLUE EYES
Regie: Tomy Wigand
Darsteller: Meret Becker, Matthias Schweighöfer, Susanne Bormann, Ulrich Noethen, Jana Pallaske ...
Verleih/Copyright: NFP marketing & distribution, Berlin
Kritik • POLLY BLUE EYES • 02. November 2005 • fluter.de
Ula Brunner ist nicht so unentschieden wie der Film selbst. "Schnittig inszeniert Regisseur Tomy Wigand den hindernisreichen Neustart einer jungen Frau. Eigentlich ein spannendes Thema. Leider jedoch driftet die Handlung, die unentschieden zwischen Resozialisierungsdrama, Gaunerkomödie und irrwitziger Milieustudie hin- und her schwankt, zu stark ins Nebensächliche ab. Der Film kann letztlich durch schrille Bilder, absurde Momente und die erfrischende Besetzung der kleinkriminellen Großfamilie punkten."