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INSELLICHT - USEDOMER BILDER

INSELLICHT - USEDOMER BILDER

Regie Heinz Brinkmann
Kinostart 27.10.2005

Kritiken • INSELLICHT - USEDOMER BILDER

31. Oktober 2005 | INSELLICHT - USEDOMER BILDER • Kritik • Berliner Zeitung

Für Jan Brachmann ist dies ein unaufgeregter Film, frei von Zudringlichkeiten aller Art. "Die Insel der Maler und die Insel der Touristen stehen im Film recht unvermittelt nebeneinander. In dem aber, was Maler und Touristen suchen, treffen sie sich vielleicht. Brinkmann gibt dabei dem Weg der Maler den Vorzug, lässt aber (wie Volker Köpp auch) der Sehnsucht der Touristen ihr Recht. Und hier erst zeigt sich, unabhängig von den Techniken der Darstellung, die eigentliche Nähe des Films zu den Malern: in der Suche nach einem innigen Verhältnis zu diesem Ort, der Menschen offenkundig wohl tut. Damit ist der Film auch Plädoyer für eine Kunst, die sich nicht schämt, dies zu zeigen."

28. Oktober 2005 | INSELLICHT - USEDOMER BILDER • Kritik • Neues Deutschland

Für Tom Mustroph ist dies ein Lebensfilm. "Er fängt ein, wie der Strom des Lebens sich ausbreitet, sich kräuselt und manchmal aufwirft. Es ist ein Film, der dafür wirbt, jeder Sache ihre ureigene Zeit zu lassen, sich nicht zu hetzen, sondern das, was man tut, gut zu machen und Freude dabei zu empfinden. Keine überschwängliche, gewiss, wir befinden uns ja im Nordosten, wo oft der Wind tobt, der Sturm peitscht und die Gemütsbewegungen eingedickt sind. Doch es nimmt ein, wie die Maler über ihre Kunst sprechen, als eine wertvolle Beschäftigung, die sich selbst genug ist und - erst einmal - nicht auf einen Platz im Kunstmarkt oder in der Kunstgeschichte abhebt. INSELLICHT ist ein Film, mit dem man selbst zur Ruhe kommen und dennoch wach und aufmerksam sein kann."

25. Oktober 2005 | INSELLICHT - USEDOMER BILDER • Kritik • film-dienst 22/2005

Touristische Reisebilder werden hier laut Horst Peter Koll nicht gezeigt. "In INSELLICHT geht es primär ums Vergegenwärtigen des Standortes, ums Innehalten und Sammeln, was eine ebenso notwendige wie schwierige Aufgabe ist in Zeiten des nivellierenden Massentourismus, in der sich so manche Identität viel zu schnell auflöst. Insofern ist INSELLICHT zwischen den Zeilen auch ein wichtiger, höchst brisanter gesellschaftspolitischer Kommentar."

Oktober 2005 | INSELLICHT - USEDOMER BILDER • Kritik • filmz.de

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