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DAS NOVEMBER MANIFEST

DAS NOVEMBER MANIFEST

Regie Achero Manas
Kinostart 27.10.2005

Kritiken • DAS NOVEMBER MANIFEST

26. Oktober 2005 | DAS NOVEMBER MANIFEST • Kritik • fluter.de

Ganz überzeugt hat der Film Stefanie Zobl nicht. Der Regisseur hat "einige Tricks und Kniffe in seine Geschichte eingebaut, die eher verwirrend sind ... Auch dass Alfredo im Lauf der Geschichte eine Familie gründet und der Antrieb für sein engagiertes Tun ein schwerst behinderter Bruder ist, ist im Zusammenhang mit der Kern-Geschichte eher überflüssig. Diese würde auch für sich allein genug ziehen: Wenn sich Alfredo unerschütterlich und manchmal auch rücksichtslos für seine Sache einsetzt, kommt man nicht umhin, ihm an den Lippen zu hängen. Oscar Jaenada gibt der Figur die richtige Portion Glaubwürdigkeit und Leidenschaft, er ist ein toller Nachwuchsdarsteller, den man in Zukunft hoffentlich öfter zu sehen bekommt."

25. Oktober 2005 | DAS NOVEMBER MANIFEST • Kritik • film-dienst 22/2005

Für Stefan Volk dreht sich in dem Film bis zum Schluss "vieles darum, in die Irre zu führen, Konventionen zu durchbrechen und Reaktionen auszulösen. Stilistisch schlägt sich das jedoch nur in abgemilderter, gelassen goutierbarer Weise nieder. ... Doch die Inszenierung hält die gesellschaftspolitischen Konflikte klein und lotet die Tiefen und Untiefen der Anti-Kunst zu wenig aus, weil sie weitgehend von psychologischen, gruppendynamischen Prozessen überdeckt werden, die das Ensemble um Oscar Jaenada mit klassischem Spiel großartig vergegenwärtigt. Insofern also schöpft Mañas das Potenzial seiner Geschichte nicht aus. Aber, und das ist eine beachtliche Leistung, er verleiht der Frage nach dem Wesen der Kunst eine neue Dringlichkeit."

22. Oktober 2005 | DAS NOVEMBER MANIFEST • Kritik • br-online.de

Wirklichkeitsnah findet Heidi Reutter den Film. "Ein filmischer Diskurs über schauspielerische Formen und die Konventionen sprengende Kraft der Rebellion. ... Die Geschichte dieser Theaterrebellen ist keine glückliche Geschichte, sie wird tragisch enden. Kunst kann bewirken, dass Menschen sich lebendig fühlen - davon war Alfredo - übrigens hervorragend gespielt von einem trotzigen, unerschütterlichen Oscar Jaenada in seiner ersten Hauptrolle - überzeugt. Sein Idealismus hat ihn am Ende das Leben gekostet. Auch das, eine bemerkenswerte Botschaft."

Oktober 2005 | DAS NOVEMBER MANIFEST • Kritik • filmz.de

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