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HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH

HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH

Regie Mike Newell
Kinostart 17.11.2005
Genre Fantasyfilm, Actionfilm

Kritiken • HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH

17. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Berliner Zeitung

Christian Aust spricht mit Daniel Radcliffe über Harry Potter, Tänze mit Mädchen und das Erwachsenwerden.

17. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westpahl schreibt über den schönen Schauspieler Ralph Fiennes, der den fiesen Lord Voldemort spielt.

17. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Frankfurter Rundschau

Heike Kühn hat eine Liebe zu beunruhigen Details festgestellt. Der Regisseur erweist sich "als wahrer Sieger des Trimagischen Turniers, das mit Kamera, Filtern, Stunts und Computeranimationen ausgefochten wird. Zur Disziplin des Thrillers, in der Ralph Fiennes dem wiederauferstehenden bösen Lord Voldemort buchstäblich seine Figur leiht, gesellen sich abenteuerliche Action-Szenen und die Komik der Pubertätsängste. Newell hat seine Zutaten gekonnt gemixt und kocht den dicken Roman zu einem feurigen Zaubersüppchen ein."

17. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der Regisseur übernimmt den vom Vorgänger Alfonso Cuarón etablierten schauerromantischen Stil und inszeniert sein Special-Effects-Hexenwerk durchaus geschmackssicher, schreibt Birgit Roschy. "Allerdings drängt die Computeranimation die Muggel und Magier aus Fleisch und Blut mehr denn je zuvor in den Hintergrund. Das war angesichts der immer Action- und Monster-lastigeren Romane zu erwarten und tut Fans doch in der Seele weh. Denn Rowlings' erzählerisches Talent und ihr Humor zeigen sich vor allem in ihrer detailverliebten Schilderung des Schulalltags ... doch diesem Film fehlt trotz zweieinhalb Stunden Länge ein wenig das Fleisch auf den Rippen. Bleibt zu hoffen, dass das Ganze bis zu Voldemorts endgültigen Abgang in "Harry Potter 7" nicht zur konventionellen Teenie-Fantasy ausdünnt."

17. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christina Tilmann hat Harry Potter ausgezaubert. "Alle Tricks täuschen nicht darüber hinweg, dass die Potter-Filme immer dann stark sind, wenn sie auf ihre von Autorin J. K. Rowling so liebevoll ausgemalten Charaktere setzten, für die sich die crème de la crème der britischen Schauspieler bereitwillig einspannen ließ. ... Auch diesmal hätte es wieder gute Chancen gegeben. Immerhin Ralph Fiennes als Lord Voldemort schlägt sich wacker als entstellter Invalide, mit Reminiszenzen an seine Rolle als "englischer Patient". Doch schon Miranda Richardson als Klatschreporterin Rita Skeeter ist nicht mehr vergönnt als ein knappes Interview in der Besenkammer. Und bei den Sportkontrahenten der anderen Zauberschulen ist man vollends beim Klischee gelandet: Die Französinnen als verführerische Sirenen, die Russen als militaristische Mannschaftskämpfer, das ist so plump wie ärgerlich."

17. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Neues Deutschland

Die einzelnen Wettbewerbe haben Hanno Harnisch den Atem genommen. "Höchste Dramatik ist da gemischt mit einzigartigen Bildern. Ruhige Unterwasserszenen, rasante Kämpfe, bedrohliche Labyrinthe, feuerspeiende Monster. Und doch gelingt es dem neuen Potter-Regisseur Mike Newell ausgezeichnet, die Balance zwischen Düsternis und zum Teil komischen Pubertätsängsten herzustellen. ... Auch wenn wieder viel aus der an Geschichten und Zaubereien so reichen Buchvorlage auch im vierten Film unberücksicht bleiben musste, waren meine jüngsten Kinder, beide im Harry-Potter-Alter, ohne jegliche Einschränkungen begeistert."

17. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Die Zeit

Der Regisseur entfacht für Elisabeth von Thadden einen großen Budenzauber. "Falls einer einen Oscar für eine einzige Szene zu vergeben hat, dann sollte der an den Weihnachtsball in Hogwarts gehen, der Hermine Granger in einer zauberhaften Schönheit erstrahlen lässt, die sie selbst erkennbar nicht fassen kann. Wenn es im Potter-Kosmos stets auch um den Nachweis geht, dass jeder Superlativ überbietbar ist, dann hat Mike Newell den Nachweis erbracht. Doch im Lichte des Weihnachtsballs wirkt das entfesselte Effektgewitter aus flammenwerfenden Hornschwanzdrachen, Schlingarmen von Seeungeheuern und der alchemiegeborenen Macht des Bösen fast wie ein Budenzauber, der mit Getöse verpufft."

16. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Der Spiegel

Im Interview erklärt der britische Regisseur Mike Newell was Harry Potter mit Alfred Hitchcock und Bollywood gemein hat - und warum ein neuer Hauptdarsteller kein Problem wäre.

16. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Berliner Zeitung

Für Anke Westphal ist der Film vorallem lang. "'Teenager-Tragödie' betitelt Rita Skeeter ihren Artikel - es wäre auch ein passender Filmtitel gewesen. So ausgiebig wie die sexuellen Konkurrenzen unter den Schülern entwickelt Newell die kleine Begleitdramen der Pubertät ... Das alles ist, wie gesagt, mit viel Verständnis durchgeführt, aber es hat auch einen Beigeschmack von Vorabendunterhaltung. Als Staatsroman eines Kampfs zwischen guten und bösen Mächten begann die "Potter"-Reihe einst. Oft werden auch aus interessanten Kindern langweilige Erwachsene."

16. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Die Tageszeitung

Den Kindern gehört Harry Potter hier nicht mehr, schreibt Dirk Knipphals. Der Film "ist pragmatischer, nicht so sehr an dem einen Guss, der künstlerischen Klammer interessiert, aber ebenso vom großen Ernst getragen, auch Erwachsene anspruchsvoll zu unterhalten. Was im dritten Teil düstere Comicwelt und fremder Blick auf die britische Internatstradition war, ist nun der Versuch, die Aufgaben des Trimagischen Turniers, um das es in Teil vier geht, zu nutzen, um im Thrillergenre mitzuspielen, mit Action, Spannungsaufbau und allem, was dazugehört. Da dies zudem die Verfilmung eines dicken Romans ist, hat diese Entscheidung den Nachteil, dass die Handlung manchmal stockt und scheppert."

16. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Unwiderstehlichen Fantasy-Bombast und ironisches College-Gewusel bietet der Regisseur für Thomas Binotto. "Vor allem in der ersten Stunde lässt er die Überwältigungsmaschine Kino auf Hochtouren laufen. Sein Film wird zum begehbaren Gemälde - Edelkitsch, sicher, aber auch Retro-Eklektizismus vom Feinsten. ... Der Kampf der erwachenden Geschlechter ist, wie alles in Hogwarts, klischeehaft, aber er ist auch witzig, pointiert - vergnüglich. Newell ist der erste britische Regisseur, dem eine Potter- Verfilmung anvertraut wurde. Und tatsächlich, allmählich kommt Harry Potter dort an, wo er hingehört: in England."

16. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • film-dienst 24/2005

Horst Peter Koll ist begeistert von Settings, die teilweise den Atem rauben. "Man kann kaum Luft holen in dieser Flut an visuellen Höhepunkten, die das Auge beim ersten Sehen schier überfordern. Zweifellos hätte der Film (noch) weit länger sein müssen, um all diese Effekte in einen wirklich stimmigen Rhythmus einzubinden und eine erzählerisch rundere Gesamtkomposition zu kreieren. ... [Trotzdem] fehlt dem Film ein den spektakulären Höhepunkten äquivalentes 'geistiges' Zentrum, das der Roman durchaus besitzt und das er sich zwischen den Polen Rassismus, Fremdenhass und Intoleranz einerseits, Solidarität, Aufrichtigkeit und Zivilcourage andererseits sucht."

16. November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas hatte Spaß: "Diese Mischung aus Ohne-Fleiß-kein-Preis-Moral, bei der jeder gemäß seines Engagements das bekommt, was er verdient, und extremer Gemeinheit im Überschuss, verkörpert von Voldemort, macht Harrys Abenteuer spannend. Auch wenn Newells Inszenierung manchmal zu brav die Kulissen und Episoden der literarischen Vorlage abhakt. Und dass Potter seine Heldenrolle lästig ist konterkariert darüber hinaus das Konzept des Welterlösers, wie es demnächst in Disneys NARNIA-Chroniken noch einmal mit kompromissloser Hartnäckigkeit durchgespielt werden wird."

November 2005 | HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH • Kritik • filmz.de

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