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HAB MICH LIEB!

HAB MICH LIEB!

Regie Sylke Enders
Kinostart 12.01.2006

Kritiken • HAB MICH LIEB!

14. Januar 2006 | HAB MICH LIEB! • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer hat bei der Premiere die Schauspieler kaum wiedererkannt. "HAB MICH LIEB! ist ein Film, den man lieb haben kann, aber nicht muss, unter anderem, weil er seine Hinter-jeder-rauen-Schale-Moral schon im Titel so überdeutlich herausschreit. In der Inszenierung hat sich Sylke Enders für eine Art schnoddrigen Realismus entschieden: Die Kamera hält in flacher Fokussierung meist in Naheinstellung drauf und zeigt uns Menschen, die sich in ihrem Leben und manchmal auch in ihren Rollen nicht wirklich zurechtfinden und wie in Laubsägearbeit entstandene, hölzerne Dialoge dahersagen. Das hat manchmal diesen schönen paradoxen Doppeleffekt, dass man ganz nah an welchen dran ist, die eigentlich ganz weit weg sind von sich. Manchmal nervt es."

12. Januar 2006 | HAB MICH LIEB! • Kritik • Berliner Zeitung

Wieder erzählt die Regisseurin eine Geschichte aus dem Berliner "Unterschichtenmilieu", schreibt Anke Westphal. "Zu dieser Kalli finden alle, Figuren wie Zuschauer, auch deswegen nur schwer Zugang, weil Sylke Enders sich nicht schlauer geben will als diese junge Frau. Das sind vielleicht die schwierigsten Filme - die, in denen die Regisseure die Figuren nicht gottähnlich führen, sondern ganz nah begleiten, quasi hyperrealistisch. Nun hat der Hyperrealismus gerade im Kino seine Tücken, aber er bringt oft auch sehr interessante Filme hervor, weil er abgespaltene Lebenswelten zeigt. HAB MICH LIEB! zeichnet eine beklemmende Studie drohender emotionaler Verödung."

11. Januar 2006 | HAB MICH LIEB! • Kritik • fluter.de

Wer hier Freundlichkeit und Zuvorkommenheit erwartet, kann gleich wieder gehen, empfiehlt Silke Kettelhake. Der Kritikerin "blieb letztendlich der tiefere Sinn verschlossen. Stattdessen quälten sie gefühlte Überlänge und eine zerfaserte Inszenierung. Enders hoffte, dass HAB MICH LIEB! nicht allzu sehr mit KROKO verglichen werde. Doch die Geschichte des wilden Mädchens, das keiner lieb hat, das keinen liebt und das sich nichts sehnlicher als die richtige Liebe im richtigen Leben wünscht, die hat sie mit KROKO schon längst verspielt."

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