| Regie | Christian Labhart |
| Kinostart | 04.03.2010 |
Es kommt einiges anders, als Jean-Martin Büttner "es sich gedacht hatte. Das hat zunächst mit den sehr unterschiedlichen Typen zu tun, die in Labharts Film auftreten. Und die er ohne kommentierende Einmischungen durch den Alltag begleitet, in ruhigen, elegant geschnittenen Passagen. Die Auftritte bestätigen zuerst alle Vorurteile – und konfrontieren sie dann mit Überraschungen."
Michael Meyns ist enttäuscht. Es gibt viele "interessante Aspekte, über die man gerne mehr gehört hätte. Doch diese Zeit gibt der Film weder diesem noch einem anderen Protagonisten. Allein das System der Waldorfschulen hätte wohl genug Stoff für einen Film geboten, von den komplexen philosophischen Fragen der Anthroposophie oder der Person Rudolf Steiners ganz zu schweigen. Wer sich auch nur ansatzweise mit Fragen und Problemen der Anthroposophie beschäftigt hat, wird in Christian Labharts Film kaum neues finden. Allein als sehr grobe Einführung in ein komplexes Thema lässt sich ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE (
) empfehlen."
Die Rituale, Gebete usw. der AnthroposophInnen mögen befremden, und doch ist es für Nicky Schaefer "bewundernswert, wie sehr sich diese Menschen für andere Menschen engagieren, in der Schweiz, in Deutschland, aber auch in Ägypten, wo Christoph Graf mit Einheimischen Eurythmie praktiziert. Der 1861 in Kraljevec (heute in Kroatien) geborene Rudolf Steiner würde sich zweifellos freuen über den immer noch anhaltenden weltweiten Erfolg seiner Lehren."
Überblick zum Film auf moviepilot.de
Linksammlung zum Film.