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FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR

FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR

Regie Robert Schwentke
Kinostart 20.10.2005

Kritiken • FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR

20. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • Die Tageszeitung

Harald Peters fand nicht viel Überraschendes. "Weil FLIGHT PLAN aber ein überraschender Thriller sein soll, ist es wenig überraschend, dass selbstverständlich alles ganz anders kommt. Das andere ist aber so unsagbar unlogisch, dass es nur einem wirklichen guten Regisseur gelingen kann, es dem Publikum als halbwegs schlüssig und nachvollziehbar zu vermitteln. Man muss sagen, dass Schwentke in diesem Sinne keine guter Regisseur ist. Sieht man die erste Hälfte des Films noch als eine zeitgemäße Variante von Hitchcocks EINE DAME VERSCHWINDET, so ist man die zweite Hälfte vor allem damit beschäftigt, die Löcher im Plot auszumessen."

20. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal sagt es eindeutig: trotz Jodie Foster ist der Film die effektselige und gedankenlose Bearbeitung einer bekannten Blaupause. "Schon Schwentkes in Deutschland gedrehter Serienkiller-Film Tattoo war kaum mehr als eine Imitation von David Finchers SIEBEN. Dass ihm gerade diese Form von filmischer Raubkopie den Weg in die Staaten geebnet hat, verrät nebenbei einiges über die derzeitige Situation in Hollywood. Schwentkes Begeisterung für Fincher und dessen stilistische Manierismen scheint allerdings noch tiefer zu reichen als man nach seinem ersten Kinofilm annehmen konnte. FLIGHT PLAN offenbart sie nun als eine Art von Besessenheit. Er arbeitet sich regelrecht ab an den Filmen seines Vorbilds."

20. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Bei aller Gewieftheit fehlt dem Film ein bisschen die Seele, ähnlich wie PANIC ROOM, der ebenfalls mit Jodie Foster in der Hauptrolle in einem geschlossenen Raum spielt. Keine Frage, das zu allem entschlossene Muttertier verkörpert Foster bis in die letzte Faser. Aber sie kurz hintereinander in praktisch derselben Rolle zu sehen, ist nur mäßig prickelnd."

19. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • Berliner Zeitung

Seit den Zeiten des Kalten Kriegs erschien Berlin im Kino nicht mehr so kalt, schreibt Anke Westphal. Die Kritikerin hat Jodie Foster fasziniert zugeschaut. Sie fragt sich "die ganze Zeit über, was es wohl sein mag, mit welchen Mitteln sie die Zuschauer für diese doch eher halboriginelle und schludrig erzählte Geschichte zu interessieren vermag. Denn Foster spielt ja vornehmlich Frauen, die nicht mehr recht in die Welt passen, weil ihnen etwas zugestoßen ist. Aber es ist wohl die hochkonzentrierte, nahezu fiebrige Anspannung ihres Spiels, die den Eindruck vermittelt, dass nichts und niemand ihre Figuren aufhalten kann."

19. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • fluter.de

Den Start des Film findet Ernst Kramer mäßig. "Langweilig wird es trotzdem nicht: Wann wird Kyle endgültig von den Flugbegleitern weggesperrt, und verfolgt sie gar selber einen perfiden Plan? Von diesen Konflikten getragen läuft FLIGHT PLAN ein knappe Stunde auf einer soliden Thriller-Flugbahn. ... So verstärkt die souverän abgefilmte, kühl gehaltene Ausstattung die inhaltliche Anspannung und das Gefühl von Irritation und hievt den Film gleichzeitig visuell auf ein weit überdurchschnittliches Niveau. Das Ende der Geschichte wird hier natürlich nicht verraten. Allerdings kann nach so viel Spannung und etlichen falschen Fährten eine Auflösung nur enttäuschen, egal wer sich letztlich als Butzemann entpuppt ..."

18. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Jan Schulz-Ojala will FLIGHT PLAN "mehr sein als das übliche Big-Budget-Bumm-Bumm-Spektakel mit Gut gegen Böse und finaler Explosion ... FLIGHT PLAN dagegen will Spannungskino und zugleich Psychodrama sein. Und hat am Ende doch mit dem Dilemma so genannter High-Concept-Thriller zu kämpfen, deren Handlung auf eine Streichholzschachtel passen soll. Einen Augenblick lang mag die Überwältigung regieren, doch sofort stellen sich Plausibilitätsfragen ein. ... So bleiben von diesem Film zuallererst Fosters rotgeränderte Augen, ihr schreckensblasses Gesicht, ihre Haut, vibrierend wie eine zum Zerreißen gespannte Seelenmembran."

18. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke spricht mit dem Regisseur Robert Schwentke über selbstbewusste Helden und europäische Zweifel.

13. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz berichtet von der Premiere in Berlin.

13. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • Der Tagesspiegel

Ingo Wolff schreibt über die Vorstellung des Films in Berlin.

12. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • Der Spiegel

Frank Hornig spricht mit der Hauptdarstellerin Jodie Foster über ihren neuen Film, Altern in Hollywood und das Faszinierende an Leni Riefenstahl.

11. Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • film-dienst 21/2005

Das moderne Mammutflugzeug läuft laut Franz Everschor der Hauptdarstellerin den Rang ab. "Angesichts dieser Art klaustrophobischer Filme stellt sich immer wieder die Frage, ob man der Handlung überhaupt besondere Beachtung beimessen muss, ob Story und Charaktere nicht vielmehr nur Stichwortgeber für das ausgetüftelte Spiel mit den Ängsten des Publikums sind. FLIGHT PLAN tut man zweifellos einen Gefallen, wenn man die erzählte Geschichte für sekundär hält. Die Exposition reicht, um die Heldin und das Publikum in Panikstimmung zu versetzen. Was dann später als Hintergrund und Motivation nachgeliefert wird, ist nichts als heiße Luft."

Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Oktober 2005 | FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR • Kritik • br-online.de

Thilo Wydra findet FIGHT PLAN überaus spannend; der Film steht und fällt mit der Hauptdarstellerin. Der deutsche Jung-Regisseur hat "einen soliden, redlich inszenierten Genre-Film gedreht, einen Psycho-Thriller, ein hermetisches, phobisches Kammerspiel über den Wolken. ... LIGHT PLAN birgt nicht wirklich Überraschendes, Neues, auch die Auflösung von Julias ominösem Verschwinden ist es nicht wirklich, der man doch eigentlich - zumindest eine zeitlang - schweißgebadet im Kinosessel entgegenfiebern müsste. Aber, kein Jodie-Foster-Film ist ein wirklich schlechter Film. Diese Schauspielerin ist einfach jeden Gang ins Kino wert."

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