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STEPPING RAZOR

STEPPING RAZOR

Regie Nicholas Campbell
Kinostart 13.10.2005

Kritiken • STEPPING RAZOR

13. Oktober 2005 | STEPPING RAZOR • Kritik • Junge Welt

"Der Dokumentarfilm liefert rohe Impressionen eines Jamaika, dessen rotgefilterte Sonnenuntergänge zugleich in einem Paradies und in einer Hölle hätten fotografiert sein können.", schreibt Andreas Thomas. "Dem vielpropagierten freien und unbezähmbaren Reggae zum Trotz - ja, auch daß der Reggaebeat identisch mit dem Herzschlag sei, wird uns im Film noch einmal doziert- produziert STEPPING RAZOR Ernüchterung und sinistre Einblicke in die gehypte Gegenkultur eines der ärmsten Völker dieser Erde. Ohne seine pathologischen Manien und ohne die ideelle Überfrachtung seiner Person durch die Rastafari-Religion, die in Vielem nur eine schräge Kopie der bei den Rastas verhaßten christlichen Erlöser-Religion ist, hätte es die Ikone Tosh wohl nicht gegeben."

12. Oktober 2005 | STEPPING RAZOR • Kritik • fluter.de

Für Thomas Winkler ist die Dokumentation "kein Action-Film, sondern eine spannende Dokumentation, die das Persönliche mit dem Politischen verknüpft, die private Geschichte mit der Zeitgeschichte. ... Stück für Stück entsteht so ein Mosaik. Das erzählt viel über eine einmalige Musikerkarriere, die bei den legendären Wailers begann, wo Tosh zusammen mit Bob Marley spielte. Erzählt aber auch von einem widersprüchlichen, facettenreichen Menschen, der gegen die Apartheid ansang und für die Legalisierung von Haschisch. Der Film entwirft das Bild eines Landes, das bis heute sein koloniales Erbe nicht überwunden hat, in dem Polizeiwillkür und politische Gewalt an der Tagesordnung sind."

11. Oktober 2005 | STEPPING RAZOR • Kritik • film-dienst 21/2005

Frank Mehring sah eine kluge "Montage von Konzertausschnitten, Home-Videos, Dokumentarfilmmaterial sowie Interviews mit Toshs Eltern, Familienangehörigen, Kollegen, Managern, Musikwissenschaftlern und Gurus des so genannten Rastafarier-Glaubens. Im Stil von Oliver Stones JFK rekonstruiert Campbell den Hergang und die möglichen Motive für den Mord. Die nachgestellten Szenen, Interviews und audiovisuelle Eindrücke aus dem jamaikanischen Ghetto erwecken den Anschein, dass es sich bei dem Mord weniger um einen bewaffneten Raubüberfall mit fatalen Folgen, sondern um die gezielte Ausschaltung eines unliebsamen politischen Dissidenten gehandelt hatte."

Oktober 2005 | STEPPING RAZOR • Kritik • filmz.de

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