| Regie | John Stockwell |
| Kinostart | 13.10.2005 |
"Manche Filme sind in Wahrheit gar keine Filme, sondern eine Bilderfolge schöner Körper. INTO THE BLUE macht keinen Hehl daraus , dass er zu dieser Kategorie zählt. Es gibt einen "Into The Blue"-Kalender als Merchandising-Produkt. Und wahrscheinlich ist es schlauer, sich diesen Kalender statt des Films anzuschauen. Denn mehr als Pin-ups hat das Unterwasser-Drama nicht zu bieten."
Anfangs fand Martin Maaß alles belänglos und auch erträglich, "wenn nicht INTO THE BLUE plötzlich anfinge, über alles hinwegzutrampeln. Leblos bleiben mühsam aufgebaute Prämissen zurück: So werden Haie, deren Harmlosigkeit Sam lange verteidigt hat, plötzlich zu Fressmaschinen und unsere tolle Heldin killt mal eben einen. Werte oder Moral? Fehlanzeige: Jared und Co. beseitigen die Bösen so eiskalt und bedenkenlos, dass man sich trotz des sprudelnden Reichtums mit solch skrupellosen Mistkerlen nicht identifizieren mag."
Für Jörg Gerle ist der Film ein Hollywood-Versuch, aus den maritimen Geheimnissen Kapital zu schlagen. Er kompiliert vielversprechende Ingredienzien wie tolle Strände, Haie, Drogen und den Traum vom großen Geld, wirkt aber "nur wie ein abgestandener Zweitaufguss eines mäßigen Regisseurs, der mehr oder minder untalentierte Darsteller im Swimmingpool einen lahmenden Krimi spielen lässt. Logik bleibt in diesem schön fotografierten Langweiler weitgehend außen vor, sodass es nicht weiter stört, wenn sich Landratten wie Bryce und Amanda minutenlang ohne Sauerstoff auf dem 15 Meter tiefen Meeresgrund tummeln."
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