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HUSTLE & FLOW

HUSTLE & FLOW

Regie Craig Brewer
Kinostart 17.11.2005

Kritiken • HUSTLE & FLOW

25. November 2005 | HUSTLE & FLOW • Kritik • Der Freitag

Für Gülcin Wilhelm schreibt der Film die Legende des Memphis-Sound fort. "Es wird viel geschwitzt in HUSTLE & FLOW, es wird gekifft, geraucht und in einem fort im Südstaatendialekt fucking und bitch geflucht. DJay trägt Lockenwickler, seine Aufenthaltsorte, die Stammkneipe und der Tabakladen, sind allesamt trostlos, die Straßen schäbig. ... So wie der Titel des Films auf dieses Wechselhafte verweist, schwankt die Figur des DJay zwischen ihren Stimmungslagen hin und her und lässt den Zuschauer mitschwanken. Hustle steht für das Geldbeschaffen durch Prostitution, Zuhälterei oder Drogenhandel; Flow dagegen bezeichnet den Schwall der Gefühle."

18. November 2005 | HUSTLE & FLOW • Kritik • Der Spiegel

Uh-Young Kim nimmt den Film HUSTLE & FLOW zum Anlaß, um über das afroamerikanische Kino sowie den Regisseur und Produzenten John Singelton zu reflektieren.

17. November 2005 | HUSTLE & FLOW • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Regisseur Craig Brewer hat sich in seiner Heimatstadt Memphis in dem Milieu umgesehen, das diesen Sound hervorbringt, und zeigt ziemlich schnörkellos, wie beides zusammenhängt, wie das Leben auf der Straße sich in harten Singsang transformiert. Nach dem Film hat jedenfalls jeder eine Ahnung, warum ein durchschnittliches Rap-Video von latenter Gewalt, posenden Jungs, zur Schau gestellten Statussymbolen (Frauen inklusive) und Texten durchzogen ist, die wie eine Kampfansage klingen."

16. November 2005 | HUSTLE & FLOW • Kritik • fluter.de

Hiphop-Klischees sah Verena Dauerer. "Mit der Ansammlung der bekannten Klischees macht sich HUSTLE & FLOW nur lächerlich. Zwar produzierte John Singleton (VIER BRÜDER) mit und sogar die Blaxploitation-Musiklegende Isaac Hayes hat einen Cameo-Auftritt als Barmann. Das hilft aber nichts, der FLOW will authentisches Ghetto-Leben vermitteln und wirkt nur unfreiwillig komisch."

16. November 2005 | HUSTLE & FLOW • Kritik • br-online.de

Heidi Reutter spürte die Kraft der Musik, den Sog beschwörender Verse. Terrence Howard spielt "den Aufsteiger DJay mit der ihm so eigentümlichen Mischung aus scheinbarer Coolness und tiefer Zerbrechlichkeit. Abgeklärtheit und Empfindsamkeit mögen sich sonst ausschließen - bei Howard liegen sie ganz nah beieinander. ... Die meiste Zeit aber schleppt sich die überschaubare Handlung träge dahin; überflüssige, weil immer gleiche, oft auch inhaltslose Dialoge ermüden. HUSTLE & FLOW ist ein ehrlicher Film, eine Low Budget-Produktion, die sich vor allem um Authentizität und Realismus bemüht. Vergleicht man ihn aber, was nahe liegt, mit einem ähnlichen Film, etwa mit dem Eminem-Biopic 8 MILE gerät er jedoch schnell ins Hintertreffen."

10. November 2005 | HUSTLE & FLOW • Kritik • film-dienst 23/2005

Sensationell findet Holger Römers den Hauptdarsteller. "Ein Bravourstück liefert Howard, wenn DJay, obwohl vor Ungeduld und Tatendrang sprühend, binnen Sekunden devote Geschmeidigkeit mobilisiert, um zwielichtige Nachbarn zu überreden, die Aufnahme-Session nicht durch Lärm zu stören. Mit dieser brillanten, völlig unspektakulären Szene bereitet Brewer geschickt den Höhepunkt des Films vor, der in einer langen, kammerspielartigen Sequenz DJay auf Skinny Black treffen lässt. Die Faszination der Hauptfigur besteht bei all dem darin, dass weder der Darsteller noch der Regisseur durchblicken lassen, inwieweit DJay womöglich seiner eigenen Überredungskünsten erliegt."

17. Oktober 2005 | HUSTLE & FLOW • Kritik • Berliner Zeitung

Raoul Zöllner lobt, daß der Regisseur bewusst auf Effekthascherei verzichtet und die pure Handlung in den Vordergrund stellt. "Sein Anliegen ist es nicht, gängige Erwartungen zu erfüllen oder die Dinge zu glorifizieren. Er bevorzugt sparsame Mittel, etwa wenn die Kamera aus den Gesichtern Persönlichkeiten herausarbeitet. Da gibt es nie einen Grund das Spiel zu übertreiben, die Geschichte ist stark genug. So, wie gute Musik auch nicht immer aufgedreht werden muss, um sie endlich empfinden zu können. ... Der Film - der schon auf dem diesjährigen Sundance-Film-Festival ausgezeichnet wurde - wirkt nicht nur authentisch, er ist es auch. Da die Mitwirkenden (vom Regisseur über Musiker wie Al Capone und den Hauptdarsteller bis zu den Statisten) alle nicht nur aus der Gegend kommen, sondern auch die Atmosphäre kennen, funktioniert HUSTLE & FLOW beinahe wie eine Dokumentation."

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