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THE CREMASTER CYCLE

THE CREMASTER CYCLE

Regie Matthew Barney
Kinostart 06.10.2005

Kritiken • THE CREMASTER CYCLE

06. Oktober 2005 | THE CREMASTER CYCLE • Kritik • Die Tageszeitung

Tom Holert sah ein Schauspiel der Allegorien und Verpuppungen, das am liebsten auf sich selbst verweist. "Barneys Zyklus veröffentlicht ein Privatuniversum von zu opulenten Obsessionen gesteigerten und gestylten Faszinationen, eine überbordende Inszenierung der Mutationen und Metamorphosen, deren Idee und Anordnung sich sämtlich einem höheren Willen zu verdanken scheinen, aber gleichwohl keinen Sinn im landläufigen Verständnis des Wortes ergeben, obwohl hier alles nach Deutung und Bedeutung ruft."

06. Oktober 2005 | THE CREMASTER CYCLE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte schreibt: "Waren Kunstfilme früher vor allem spröde, sind Barneys Ausstattungsorgien in modernster HD-Technik Fantasyfilme nach allen Regeln der Kunst. Dem Zuschauer bietet sich ein Gesamtkunstwerk, bei dem keine Disziplin über die andere dominiert: Das Bild ist so stark wie die Musik, die Bewegung untrennbar von den Schauplätzen, und die Handlung ergibt sich ganz nebenbei." Außerdem spricht der Kritiker mit dem Künstler.

05. Oktober 2005 | THE CREMASTER CYCLE • Kritik • Berliner Zeitung

Bert Rebhandl freut sich, das der CREMASTER CYCLE des Künstlers Matthew Barney erstmals vollständig ins Kino kommt. "Eine Vorführung im Kino nimmt für das gesamte Projekt [... ] fast acht Stunden in Anspruch. Hier erweist sich allerdings, dass der Reichtum an Bezügen in eine hermetische Privatmythologie umschlägt, sobald die Zeit (und nicht der Raum einer Ausstellung) das Prinzip ist, an dem CREMASTER zu messen ist. Die Saga vom Hodenmuskel und den Metamorphosen des Matthew Barney mag ein Gesamtkunstwerk sein. Im Kino aber läuft sie ins Leere."

05. Oktober 2005 | THE CREMASTER CYCLE • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann sah eine Spiel von Kraft und Gegenkraft. "Die wenigsten haben es komplett gesehen. Und dennoch: Als 'ultimately the most important American artist of his generation' hat die New York Times den 1967 in San Francisco geborenen Barney, der sich selbst als Bildhauer sieht und mit der Popsängerin Björk verheiratet ist, 1999 gerühmt. Anderen gilt sein Werk als Inbegriff der Postmoderne, als Zwitter zwischen Film und Kunst und letztlich als einzigartige Kuriosität."

05. Oktober 2005 | THE CREMASTER CYCLE • Kritik • fluter.de

Als moderne Höhlenmalerei bezeichnet Andreas Busche den Experimentalfilm. "Die CREMASTER sind eine Schürfstelle für mythische Ikonografien zwischen Hoch-, Popkultur und Vormoderne: entfesselte Bilderwelten, die die konzeptuellen Weihen der Video-Kunst in die dramatischen Formen des Kunstkinos überführen (die CREMASTER-Filme sind auf 35mm gedreht). Alles ist Bewegung, Farbe, Architektur, Hypertext, Code. ... Im Grunde ist es müßig, über die CREMASTER-Filme zu schreiben; Barneys Konzepte sind lediglich die Basis für eine beispiellose - mal trashige, mal prätentiöse - Bilderarchäologie."

Oktober 2005 | THE CREMASTER CYCLE • Kritik • film-dienst

"THE CREMASTER CYCLE reflektiert das amerikanische Jahrhundert als Symphonie des Untergangs wie der Erinnerung, als Hommage an den zerfallenden und zugleich werdenden Körper, die Symbiose des New Flesh; und er suhlt sich in der Spannung zwischen Hoch- und Populärkultur, wohlwissend, dass sie sich am Ende, in ihm, zu etwas Egalitärem, Neuen vereinigen werden, was den CREMASTER CYCLE zum Engel der Kultur nach dem Bürgertum macht."

Oktober 2005 | THE CREMASTER CYCLE • Kritik • filmz.de

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