Inhalt • POMMERLAND
Pomorze 'Land am Meer' - so nannten slawische Siedler im 9. Jahrhundert diese Gegend. Im Hinterland Moränen, dazwischen eingestreut malerisch sich verzweigende Seenlandschaften und Urstromtäler. Weite Kornfelder und Kartoffeläcker, zerteilt von schönen, ausgedehnte Alleen, die bis zum Horizont reichen, ein Landstrich, der eigentlich Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt. Heute herrschen in weiten Teilen Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Dokumentarfilmer Volker Koepp hat die Region besucht.
Crew • POMMERLAND
Regie: Volker Koepp
Verleih/Copyright: Salzgeber
Kritik • POMMERLAND • 29. September 2005 • Die Tageszeitung
Wiedereinmal ist der Regisseur in seinem Element, meint Bert Rebhandl. "Er kann - wie sonst in Deutschland nur noch Thomas Heise - durch Zeugen lange Zeiträume erschließen. ... Wo immer er hinkommt, schreibt Koepp das letzte Kapitel der deutschen Expansion nach Osten und der sozialistischen Expansion nach Westen. ... In POMMERLAND zeigt sich, dass das Historische sich nicht im Großraum erfüllt, sondern in den Verästelungen von individuellen Plänen und Träumen, die selbst für die EU-Bürokratie zu spezifisch sind. Dass sie für das Kino erreichbar bleiben, ist das Verdienst von Volker Koepp."