| Regie | Nicholas Ray |
| Kinostart | 29.09.2005 |
Gunnar Decker ist heute noch von dem Film angetan. "Dieser Film schlug in den USA der 50er Jahre ein wie eine Bombe. So hässlich war das Gesicht der eigenen halbwüchsigen Kinder noch nie gezeichnet worden. Heute sind die randalierenden Jugendlichen von damals alt und hüten die amerikanischen Werte. Ein beunruhigender Film."
Als Ur-Mutter aller Jugendfilme bezeichnet Stefanie Zobl den Film. "Held und Vorbild dieser Generation war zweifellos James Dean. Als jugendlicher Rebell Jimmy Stark mit der roten Lederjacke sicherte er sich endgültig einen Platz im Olymp der Film-Ikonen. Keiner gab sich so lässig und cool und war doch innerlich so verletzlich, zerrissen und voll unbändiger Wut. Schicksalhafterweise starb Dean einen Monat vor der Kino-Premiere des Films im Alter von 24 Jahren bei einem Autounfall, ganz nach dem Motto, das über seinem eigenen sowie über dem Leben seiner Film-Charaktere hätte stehen können: Live fast, die young."
Andrea Mirbeth ist immer noch fasziniert von James Dean: "Er sah gut aus, kein Zweifel, er hatte diese unwiderstehliche Mischung aus tiefer Verletzlichkeit und starker männlicher Pose. Weil er hilflos und stark sein konnte, löste er bei den Mädchen Beschützerinstinkte aus, die Jungs dagegen wollten sein wie er. So cool, so lässig, so erhaben. Eine Generation von Halbstarken, die erst in den 50er Jahren in Amerika gegen die Eltern im Privaten und ein paar Jahre später dann öffentlich gegen Gesellschaft, Staat und Politik rebellierte. Der Beginn dessen, was man Jugendkultur nennt."