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SCHATTENVäTER

SCHATTENVäTER
Regie Doris Metz
Kinostart 10.11.2005

Inhalt • SCHATTENVäTER

Mai 1974: Regierungskrise und Rücktritt des Bundeskanzlers Willy Brandt werden durch die Enttarnung des DDR-Spions Günter Guillaume ausgelöst, einem der persönlichen Referenten Brandts. Im Vordergrund
stehen aber nicht die beiden politischen Protagonisten der Affäre, sondern ihre Söhne Matthias Brandt und Pierre Boom (Pierre Guillaume, der seinen Namen bei der Ausreise aus der DDR auf Veranlassung des Ministeriums für Staatssicherheit änderte musste). Im Interview setzt sich jeder der Söhne intensiv mit der Persönlichkeit seines Vaters auseinander. Sie schildern ihre persönlichen Erinnerungen, sodass individuelle Geschichten hinter der 'offiziellen' Geschichte sichtbar werden. Ihre Perspektive ist subjektiv, enthält persönliche Wertungen, manchmal ist sie sogar zornig. Die große Wirkung der Väter auf das Leben der Söhne, aber auch die Unnahbarkeit dieser Männer wird deutlich.

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Crew • SCHATTENVäTER

Regie: Doris Metz
Verleih/Copyright: Movienet, München

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Kritik • SCHATTENVäTER • 18. November 2005 • Der Freitag

Vie Gestaltungswillen der Regisseurin hat Barbara Schweizerhof wahrgenommen. "Beide Geschichten sind ungeheuer spannend, reißen mit, regen zum Nachdenken an. Nur warum sie zusammen in einen Film gehören sollen, leuchtet im Verlauf der Dokumentation immer weniger ein. Doch obwohl das Konzept nicht aufgeht, ist es ein spannender Film. ... Bleibt als Fazit: Den Film, mit seiner unseligen Parallelisierung zweier nicht vergleichbarer Leben, kann man schnell vergessen; die beiden Figuren und was sie erzählen dagegen bleiben noch lange im Gedächtnis."

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