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SCHATTENLAND

SCHATTENLAND
Regie Volker Koepp
Kinostart 02.02.2006

Inhalt • SCHATTENLAND

Begegnungen mit Menschen, die abseits der touristischen Gegenden Masurens wie gestrandet erscheinen: Bauern, die in der vermeintlichen Idylle die kurzen Sommer dafür nutzen, dem kargen Boden Getreide abzuringen. Ukrainer, die nach dem Zweiten Weltkrieg zwangsumgesiedelt wurden, und die es nach Polens EU-Beitritt in die alte Heimat nach Osten zieht. Und Fischer, die einige der einst sprichwörtlich fischreichen 3000 Seen auch im Winter befischen. Bis heute blieb Masuren dünn besiedelt und zählt trotz des Tourismus zu den ärmsten Gegenden Europas. Besonders betroffen sind die Grenzregionen zu Kaliningrad im nördlichen Ostpreußen. Und auch heute noch sind die Spuren der Geschichte unübersehbar: Dreißigjähriger Krieg, Pest, Hungersnöte, Tatareneinfälle, Napoleonische Kriege und russische Besatzungen. Schlachtfelder beider Weltkriege des 20. Jahrhunderts. 1945 kommt das südliche Ostpreußen zu Polen. Und immer wieder Sprachen- und Nationalitätenstreit.

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Crew • SCHATTENLAND

Regie: Volker Koepp
Verleih/Copyright: Salzgeber

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Kritik • SCHATTENLAND • 31. Januar 2006 • film-dienst 03/2006

Manche der Begegnungen gerinnt für Ralf Schenk zur Metapher. Trotz "melancholischer Töne kippt der Film nie in Tristesse um. Dazu ist die Landschaft zu schön, sind die Gesprächspartner zu aktiv und gewitzt. ... Koepps eigener filmischer Kosmos wird mit SCHATTENLAND allerdings nicht wesentlich erweitert. In Stil, Tempo und Atmosphäre unterscheidet sich der neue Film kaum von Vorgängern wie KURISCHE NEHRUNG, UCKERMARK oder POMMERLAND."

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