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WAS LEBST DU?

WAS LEBST DU?

Regie Bettina Braun
Kinostart 13.10.2005

Kritiken • WAS LEBST DU?

15. Oktober 2005 | WAS LEBST DU? • Kritik • Die Tageszeitung

Einer der schönsten und beeindruckendsten Dokumentarfilme dieses Jahres ist WAS LEBST DU? für Dietmar Kammerer. Der Film "ist ein Eine-Frau-Projekt: für Kamera, Regie und Ton zeichnet Bettina Braun selbst verantwortlich. Das und der lange Atem der Langzeitbeobachtung hilft sehr, wenn man andere nicht bloß aushorchen, sondern ihnen wirklich nahe kommen will. Als Dokumentaristin hat Braun sich einer Strategie der gemäßigten Intervention verschrieben. Sie ist präsent, ohne sich in den Vordergrund zu rücken. Nie redet sie mit anderen über ihre vier Protagonisten, wenn diese nicht dabei anwesend sind."

13. Oktober 2005 | WAS LEBST DU? • Kritik • Berliner Zeitung

Für Philipp Bühler hat die Dokumentarfilmerin Bettina Braun den Jugendlichen zugehört und festgestellt, dass sie etwas zu sagen haben. "Am Schluss hat man das Gefühl erfahren zu haben, was man ohnehin schon wusste. Dass ein paar dieser sympathischen Kerle aus den Migrantenbezirken über Potenziale und Talente verfügen, die nun mal leider brach liegen. Dieser Eindruck ist aber falsch. Man hat es nämlich über das viele Gerede der letzten Jahre vergessen. Das Problem ist nicht, dass keiner sie kennt. Sondern dass jeder meint sie zu kennen. WAS LEBST DU? will eben solche Gewissheiten erschüttern. Das gelingt auf erfrischend ehrliche und witzige Weise. Ganz ohne Zeigefinger."

13. Oktober 2005 | WAS LEBST DU? • Kritik • Der Tagesspiegel

Den Respekt vor ihren Protagonisten hat Silvia Hallensleben dem Film in jeder Minute angesehen. "Die junge Kölner Regisseurin Bettina Braun nimmt ihre jugendlichen Helden beim Wort, ganz ohne pädagogische Distanzierungsgesten. WAS LEBST DU? ist - so die Selbstankündigung des Kleinen Fernsehspiels, in dessen Rahmen der Film nach langem Zaudern entstehen konnte - 'eine ehrliche und dicht erzählte filmische Reise in einen oft fremden Alltag 'nebenan'.' Eine Expedition also in genau jene Parallelgesellschaft, die seit einiger Zeit als Horrorszenario durch die Politikerstatements geistert."

12. Oktober 2005 | WAS LEBST DU? • Kritik • fluter.de

Symphatisch findet Cristina Moles Kaupp die Sprücheklopfer. "Nach und nach verliert sich das anfängliche Macho-Gebaren der vier, erzählen sie von den Schwierigkeiten mit den Eltern und von kulturellen Dissonanzen und offenbaren verblüffend unverstellt ihr Straucheln und Hadern. Natürlich gibt es Grenzen, die gewahrt werden, Themen, die nicht in die Öffentlichkeit gehören. Doch auf packende Weise öffnet WAS LEBST DU? dieser Parallelwelt zumindest ein Fenster."

11. Oktober 2005 | WAS LEBST DU? • Kritik • film-dienst 21/2005

Die Regisseurin setzt ganz auf den Faktor Zeit, der scheinbar zwangsläufig die nötige Dramaturgie mit sich bringt, meint Alexandra Wach. "Beiläufig lenkt die Filmemacherin die Aufmerksamkeit der Jugendlichen beispielsweise auf ihren dicken Bauch hin, den sie hinter der Kamera verbirgt, und lässt sich Fragen über ihre Schwangerschaft gefallen - eine Taktik gegenseitiger Selbstentblößung, die aufzugehen scheint. Irgendwann ist ihr neugeborener Sohn bei den Dreharbeiten mit dabei und landet in den Armen ihrer sichtlich irritierten Gesprächspartner. Streckenweise ist das rührend erzählt, begleitet von einer subtilen Komik, die nicht immer frei von Überzeichnung ist, was jedoch schlicht der warmherzigen, trotz aller sozialen und individuellen Hindernisse lebensbejahenden Einstellung der Jugendlichen geschuldet ist."

Oktober 2005 | WAS LEBST DU? • Kritik • filmz.de

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