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DAS FENSTER GEGENÜBER

DAS FENSTER GEGENÜBER

Regie Ferzan Özpetek
Kinostart 22.09.2005

Kritiken • DAS FENSTER GEGENÜBER

22. September 2005 | DAS FENSTER GEGENÜBER • Kritik • Berliner Zeitung

Als stark, bitter und ohne Hollywoodschaum bezeichnet Carmen Böker den Film. Der Regisseur "lässt Figuren der Vergangenheit wie Geister in der Gegenwart auftauchen, um Davides allmähliches Erinnern, sein unentrinnbares Trauma zu visualisieren; es sind die einzigen Kunstgriffe in einer realistischen Erzählweise, die keinen Hollywoodschaum schlägt, sondern bloß kleine Zuckerstücke zulassen kann; so ist auch Davide nach dem Krieg Konditor geworden, um (vergeblich) Trost zu suchen finden in der Vollendung seiner sahneseligen Torten. Und Giovanna muss sich am Ende auch nicht hochdramatisch zwischen zwei Männern entscheiden. Sondern bloß dagegen, nur gerade so irgendwie weiterzuleben."

22. September 2005 | DAS FENSTER GEGENÜBER • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christian Schröder sind die Schauspieler die Attraktion des Films. "Leider ist das Melodram so mit Problemen überfrachtet, dass sein Waschküchenrealismus in der Soap Opera baden geht. Giovanna, für die das Leben bislang alles andere als süß war, entdeckt schließlich ihre Liebe zur Konditorkunst. DAS FENSTER GEGENÜBER: eine vielschichtige Torte. Der Nachgeschmack ist etwas klebrig."

21. September 2005 | DAS FENSTER GEGENÜBER • Kritik • fluter.de

Dirk Förstner wundert sich nicht, daß der Film in Italien viele Preise gewonnen hat. "Flotte Dialoge mit viel Wortwitz und die Vermischung von Vergangenheit und Gegenwart machen den Film unterhaltsam und teilweise richtig spannend. Das Rätsel des alten Mannes wird spät gelüftet und lässt die Geschichte Giovannas interessanter erscheinen, als sie es in Wirklichkeit ist. Am Ende ist die Message des Films jedoch eher bieder und moralisierend."

15. September 2005 | DAS FENSTER GEGENÜBER • Kritik • film-dienst 19/2005

Kunstvoll schlingt Regisseur Ferzan Özpetek Gegenwart und Vergangenheit ineinander, schreibt Stefan Volk. "Ehebruch, Homosexualität, Nationalsozialismus: an heiklen Themen mangelt es nicht. Özpetek aber gelingt es mit traumwandlerischer Sicherheit, seinem Stoff die vordergründige Schärfe zu nehmen, ohne ihn seiner Kraft zu berauben. Durch einen sanften, surrealen Schleier hindurch lässt er die Wirklichkeit nicht aus dem Auge. Dem Regisseur und seinem hervorragenden Ensemble ist ein besonderer Film gelungen: zwei traurigschöne Liebesgeschichten, verflochten zu einem Werk von tiefer Poesie."

September 2005 | DAS FENSTER GEGENÜBER • Kritik • filmz.de

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