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UNKENRUFE - ZEIT DER VERSÖHNUNG

UNKENRUFE - ZEIT DER VERSÖHNUNG
Regie Robert Glinski
Kinostart 22.06.2005

Inhalt • UNKENRUFE - ZEIT DER VERSÖHNUNG

Der deutsche Kunsthistoriker Alexander Reschke lernt 1989 bei einem Aufenthalt in Danzig, heute Gdansk, der Stadt seiner Kindheit, die polnische Restauratorin Aleksandra Piatkowska kennen. Aleksandra ist wie Alexander verwitwet. Und auch sie musste früh ihre eigentliche Heimat, das litauische Wilna, heute Vilnius, verlassen. Bei einem gemeinsamen Abendessen haben Alexander und Aleksandra die 'Schnapsidee', eine Art Versöhnungsfriedhof für Polen und Deutsche zu gründen. Schnell finden sich dafür deutsche und polnische Gesellschafter, und das Projekt wird ein voller Erfolg. Doch leider gerät dadurch der Aspekt der Völkerverständigung mehr und mehr ins Abseits. Und es sieht so aus, als ob einmal mehr der schnöde Kapitalismus über rein ideelle Absichten und humanistische Werte triumphiert. Doch bevor es endgültig soweit ist, kehren Alexander und Aleksandra dem Projekt den Rücken und heiraten. Die Flitterwochen führen sie nach Italien. Sie haben ihr persönliches Glück gefunden, ein Glück, das ihnen niemand mehr nehmen kann. So scheint es zumindest ...

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Crew • UNKENRUFE - ZEIT DER VERSÖHNUNG

Regie: Robert Glinski
Darsteller: Krystyna Janda, Matthias Habich, Zbigniew Zamachowski, Katrin Saß, Joachim Król ...
Verleih/Copyright: NFP (Central)

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Kritik • UNKENRUFE - ZEIT DER VERSÖHNUNG • 22. September 2005 • Der Tagesspiegel

Katrin Hillgruber ist angetan von dieser Grass-Verfilmung. "Ein turbulenter Genuss: hier der von Kindheitserinnerungen überwältigte Alexander, dort die resolute Aleksandra, die ihre antideutschen Vorurteile so schnell nicht aufgeben will. Ihr Job: Sie vergoldet einen mittelalterlichen Engel. Reschke wiederum sucht die erotisch gestaltete Grabplatte des Danziger Bürgermeisters Daniel Gralath - also trifft man sich auf dem Friedhof. Eros und Thanatos, Liebes- und Todestrieb grundieren Buch und Film von Anfang bis Ende. ... Ihren frühherbstlichen Charme verdankt diese schwebende Tragikomödie - gelassene Heiterkeit prägt auch ihre satirischen Elemente."

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