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ESTLAND - MON AMOUR

ESTLAND - MON AMOUR

Regie Sibylle Tiedemann
Kinostart 15.09.2005

Kritiken • ESTLAND - MON AMOUR

15. September 2005 | ESTLAND - MON AMOUR • Kritik • Berliner Zeitung

Eine ungewöhnliche, auch heikle Annäherung an ein Land sah Anke Westphal. "Der Film eröffnet gewissermaßen einen schmalen Zugang von hinten, in der Rückblende von außen - und erfasst dabei auch das bedrohlich Unwägbare der fremden Region, ohne ethnisch oder aber gleich allgemein zu sprechen. Es gibt in Tiedemanns Film auch die Holzhäuschen unter Bäumen, Dorfphilosophen und stickende Frauen, die Waldflüsschen und den weiten Blick aufs Meer, den man aus fast allen Osteuropa-Reportagen kennt, aber all das kann im Schatten dieser postmortalen Recherche nicht pittoresk wirken, sondern bezeugt Abstand. Vielleicht hätte Sibylle Tiedemann sich selbst mehr Respekt erweisen und sich dem Publikum weniger als Hinterbliebene anbieten sollen."

15. September 2005 | ESTLAND - MON AMOUR • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Hans-Jörg Rother will die Regisseurin ihren Frieden mit dem Toten machen. "Der lyrisch gestimmte Dokumentarfilm, eine arte-Produktion, malt immer wieder die Stimmung der Filmemacherin aus: die Verstörung, die das Videotagebuch von 1996 festhält, und die Begegnung mit Menschen und Landschaften bei der zweiten Reise im Jahr 2003. Am Schluss steht ein fröhliches Totenmahl, bei dem Bekannte und Freunde das Andenken des Bruders feiern."

13. September 2005 | ESTLAND - MON AMOUR • Kritik • fluter.de

Die Reise in die Vergangenheit findet Silke Kettelhake anrührend. Der Dokumentarfilm erinnert die Kritikerin mit seinen leicht schwermütigen Bildern an einen finnischen Tango.

12. September 2005 | ESTLAND - MON AMOUR • Kritik • film-dienst 19/2005

Barbara Herting-Gerhold nennt die Dokumentation eine filmische und ästhetische Reflexion über die Vergangenheit: über Kindheitserinnerungen, Familienbeziehungen, Karrierewege, Lebenspfade. "Die Dokumentarfilmerin forscht mit ihren neuen Freunden, den alten Kumpels ihres Bruders, nach dem Sinn des Lebens und nach dem Tod als letzte Reise ins Dunkel. Ihr Film ist somit auch die intime Trauerarbeit über den Verlust einer verwandten Seele. Philosophische Weisheiten der Estländer, gewonnen aus ihrem Umgang mit dem Tod, werden für die Schwester eine Hilfe in der eigenen Problembewältigung; eine alte Schriftstellerin empfiehlt beispielsweise den Sternenhimmel als Ankerpunkt der Hoffnung."

September 2005 | ESTLAND - MON AMOUR • Kritik • filmz.de

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