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DOGTOWN BOYS

DOGTOWN BOYS

Regie Catherine Hardwicke
Kinostart 08.09.2005

Kritiken • DOGTOWN BOYS

13. September 2005 | DOGTOWN BOYS • Kritik • Die Tageszeitung

Das Subkulturdrama wird für Kirsten Riesselmann notwendigerweise zum Heldenepos. "Klar hätte Hollywood mit der Story der Teenage-Skate-Rebellen - Frauenheld Alva, Stinkefinger Adams und Schwiegermutterliebling Peralta - auch derberen Schindluder treiben können. Man ist fast erleichtert, dass DOGTOWN BOYS nur eine Fiction-Umsetzung des Peralta-Dokfilms sein will und sehr nah an den Bildern bleibt, die Peraltas Zeitzeugen-Interviews und Archivmaterial-Verwurstungen schon generiert hatten. Die Darsteller sind den Protagonisten von damals wie aus dem Gesicht geschnitten. Die Settings decken sich mit den Originalschauplätzen aufs Schönste."

08. September 2005 | DOGTOWN BOYS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte beschäftigt sich mit der Sicht der Regisseurin auf die Thematik. "Tatsächlich hat Hardwicke alles getan, um die mögliche Erwartung an eine Filmemacherin zu konterkarieren, eine wie auch immer angelegte "weibliche Sicht" zu präsentieren. Dennoch sind die Frauenfiguren, die sie zeigt - insbesondere die von Rebecca deMorney gespielte Mutter des Boarders Jay - in wenigen Andeutungen ungleich glaubwürdiger gestaltet als die Hauptfiguren in den meisten Hollywoodfilmen. So dicht ist das Netz, das Catherine Hardwicke als historischen und emotionalen Hintergrund erfindet, das auch die eigentlichen Sportszenen noch glaubhafter erscheinen."

08. September 2005 | DOGTOWN BOYS • Kritik • Der Spiegel

David Kleingers zeigt sich begeistert von DOGTOWN BOYS: "Mit furiosen Bildern und viel Gespür für Jugenddramen gelingt US-Regisseurin Hardwicke das Porträt einer revolutionären Subkultur. ... Wie schon in ihrem Aufsehen erregenden Regiedebüt DREIZEHN übt die Regisseurin unbedingte Solidarität mit ihren heranwachsenden Helden, ohne dabei die schmerzvollen und destruktiven Seiten jugendlicher Identitätssuche zu beschönigen. Dabei beweist sie ein tiefes Verständnis für den gerechtem Zorn und die zaghafte Zärtlichkeit, mit der ihre 'Z-Boys' einen Platz in der Welt suchen. So erhebt DOGTOWN BOYS angesichts der Verfehlungen seiner Protagonisten nie den Zeige-, sondern allenfalls den Mittelfinger."

07. September 2005 | DOGTOWN BOYS • Kritik • fluter.de

Unterhaltsame Legendenbildung sah Sascha Rettig. "Mit angenehm angerauten Bildern bemüht sich der Film um Authentizität, taucht ab in die 1970er und versucht, das Lebensgefühl dieser Zeit zu rekonstruieren - mit einer detaillierten Ausstattung, fleißig nachgebauten Schauplätzen und einer Riege langhaariger Skaterboys in lässigen Klamotten. Zum rockigen Retro-Soundtrack mit Songs von Black Sabbath, Jimi Hendrix und David Bowie reitet die gerne mal wackelige Handkamera mit ihnen durch die Wellen und fängt wendig ihre Skateboard-Kunstfertigkeiten ein, die, wenn auch sicher nicht ganz so genial wie die der echten 'Z-Boys', tatsächlich packend und oftmals sogar selbst gemacht sind."

01. September 2005 | DOGTOWN BOYS • Kritik • film-dienst 18/2005

Milde Sentimentalität hat Jörg Gerle wahrgenommen. Der Regisseurin "gelingt in ihrem nostalgischen, die 'gute alte Zeit' der 1970er-Jahre beschwörenden Lifestyle-Film das Kunststück, nach anfänglichen Schwierigkeiten die Kurve zu einem mitreißenden Ensembledrama zu bekommen. Unter der Oberfläche des Modethemas entwickeln sich melodramatische Abgründe und mitreißende Wendungen, die den schalen Hip-Status des Sujets vergessen lassen. Nicht zuletzt die Darsteller verleihen dem Film eine unverzichtbare Authentizität. Vor allem Emile Hirsch als Jay und Michael Angarano als Sid tragen mit ihrem kontrolliert chaotischen, 'wütenden' Spiel dazu bei, dass das Leben in der Skater-Clique nicht aufgesetzt erscheint."

September 2005 | DOGTOWN BOYS • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

September 2005 | DOGTOWN BOYS • Kritik • br-online.de

Romantisch verklärt findet Gunnar Mergner den Film. "Ein Film, mit Jungdarstellern besetzt wie ein Kandidatenseminar für die kommenden Hollywoodstars, mit wackeliger Handkamera gefilmt und mit einem schweren Rock-Soundtrack unterlegt. Das ist schön anzusehen und zu hören, richtig packend wird DOGTOWN BOYS allerdings nur in einigen Skate-Szenen und gegen Ende mit einer Handvoll schöner, emotionaler Momente. Davon abgesehen folgt Hardwickes Film dem üblichen Spannungsbogen vom Aufstieg und Fall von Menschen und irrt dabei etwas ziellos zwischen jugendlicher Wut, Chronistentum und Skate-Stunts hin und her."

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