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DER DUFT VON LAVENDEL

DER DUFT VON LAVENDEL

Regie Charles Dance
Kinostart 06.10.2005

Kritiken • DER DUFT VON LAVENDEL

06. Oktober 2005 | DER DUFT VON LAVENDEL • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Peter Uehling hätte DER DUFT VON LAVENDEL "ein unerträglich sentimentaler Film werden können, hätte Autor und Regisseur Charles Dance für seinen Debütfilm nicht Schauspieler gefunden, die seinen wenig entschiedenen Inszenierungsansatz mit entschlossener Diskretion veredelt haben. Durch sie ist es ein erträglich sentimentaler Film geworden. Englische Landschaften sind ja nicht schwer ins Bild zu setzen: Meer, felsgespickte Felder, Cottages. Hier einen Blickwinkel jenseits einschlägiger Kalenderfotografie zu entdecken, ist Dance nicht gelungen. Um so eindrucksvoller agieren die Schauspieler."

06. Oktober 2005 | DER DUFT VON LAVENDEL • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Kritiker lobten die starke Besetzung mit Judi Dench und Maggie Smith als fein austariertes Schwesternpaar, vermissten aber bei den Figuren Andrzej und Olga (Natascha McElhone) Charaktertiefe und Glaubwürdigkeit. Die atmosphärische Dichte, so ein weiterer Kritikpunkt, gehe zu Lasten der Dynamik, die spätestens nach der Hälfte der 103 Filmminuten an einen windstillen Tag an der Küste erinnere. Eine durchwachsene Angelegenheit. Daniel Brühl macht die Erfahrung, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen."

05. Oktober 2005 | DER DUFT VON LAVENDEL • Kritik • fluter.de

Als hemmungslos sentimental schätzt Annette Kilzer den Film ein, den sie zudem als eine leblose und betuliche Literaturadaption bezeichnet. "Was als großes zartes Melodram über Liebe, Sehnsucht, Einsamkeit und Solidarität im Alter angelegt ist, gerinnt rasch zu einem hübschen, aber statischen und hemmungslos sentimentalen Ausstattungsfilm. Denn hier wurde eine rührende Kurzgeschichte auf abendfüllendes Format gedehnt, mit Bildern und Motiven, die trotz der unbestreitbar großartigen Darstellerleistungen oft zu Klischees des englischen Country Life gerinnen. Von der Sinnlichkeit, die der Titel des Films verspricht, löst er nur wenig ein."

Oktober 2005 | DER DUFT VON LAVENDEL • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Oktober 2005 | DER DUFT VON LAVENDEL • Kritik • br-online

Berührend findet Margret Köhler das Melodram. Es "erzählt von der heilen Welt mit feinen Rissen, von der Jugend des Herzens und dem Alter des Körpers, von brennender Sehnsucht, die nicht an Jahre auf dem Papier gebunden ist. Eine bessere Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle hätte es nicht geben können. Maggie Smith und Judi Dench (der man die mädchenhafte Verliebtheit abnimmt) sind ein Power-Paar, dem der Zuschauer stundenlang zugucken möchte und bestes Beispiel für das Charisma britischer Bühnen- und Kinostars. Daniel Brühl schlägt sich neben diesen Ikonen wacker als netter Junge ohne seelische Untiefen."

29. September 2005 | DER DUFT VON LAVENDEL • Kritik • film-dienst 20/2005

Michael Kohler attestiert dem Film einen eher gediegenen Erzählton. Das ein durch und durch britische Ausstattungsstück "hätte das Zeug zum Melodram gehabt, aber das wollte Charles Dance offensichtlich weder seiner Hauptfigur noch seinem Publikum zumuten. So nimmt die Geschichte im leicht betulichen Stil einer Teestunde ihren Gang, mit pittoresken Landschaftsaufnahmen und ebensolchen Einwohnern eines Fischerdorfs als Staffage. Beides lässt sich mit Zeit und Ort erklären, doch wenn schon Kitsch, dann bitte mit etwas mehr Entschiedenheit. An dieser Malaise kann auch die illustre Besetzung nicht viel ändern."

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