Inhalt • DER DUFT VON LAVENDEL
Der junge Mann spielt traumhaft schön Geige. Doch nicht nur mit seinem Geigenspiel berührt er die Herzen. Ein Geheimnis, ein Rätsel umgibt ihn. Die beiden Schwestern Ursula und Janet haben ihn eines Tages fast ertrunken und bewusstlos zwischen den Felsen am Strand liegend entdeckt. Sie nehmen ihn bei sich auf und pflegen ihn. Er spricht nicht ihre Sprache, doch sie finden andere Wege der Verständigung. Er weckt besonders bei Ursula längst vergessen geglaubte Träume und Gefühle. Erinnerungen an Jugend und frisches Verliebtsein werden in ihr wach. Doch je länger er bleibt, desto klarer wird, er muss seinen Weg zurück in sein eigenes Leben finden.
Crew • DER DUFT VON LAVENDEL
Regie: Charles Dance
Darsteller: Natascha McElhone, Maggie Smith, Judi Dench, Freddie Jones, David Warner ...
Verleih/Copyright: Concorde
Kritik • DER DUFT VON LAVENDEL • 29. September 2005 • film-dienst 20/2005
Michael Kohler attestiert dem Film einen eher gediegenen Erzählton. Das ein durch und durch britische Ausstattungsstück "hätte das Zeug zum Melodram gehabt, aber das wollte Charles Dance offensichtlich weder seiner Hauptfigur noch seinem Publikum zumuten. So nimmt die Geschichte im leicht betulichen Stil einer Teestunde ihren Gang, mit pittoresken Landschaftsaufnahmen und ebensolchen Einwohnern eines Fischerdorfs als Staffage. Beides lässt sich mit Zeit und Ort erklären, doch wenn schon Kitsch, dann bitte mit etwas mehr Entschiedenheit. An dieser Malaise kann auch die illustre Besetzung nicht viel ändern."