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CASANOVA

CASANOVA

Regie Lasse Hallström
Kinostart 09.02.2006

Kritiken • CASANOVA

12. Februar 2006 | CASANOVA • Kritik • Der Tagesspiegel

Gondeln aus Schokolade will Kerstin Decker gesehen haben. "In Venedig sind sie noch nicht dazu übergegangen, die Häuser anzubinden. Sie gehen auch so unter. Venedig sieht aus wie immer, richtig venezianisch. Venedigs unmöglichster Sohn heißt Casanova, und auch er sieht aus und benimmt sich wie immer. Wie ein Casanova (Heath Ledger). Das und dazu die weiche Ironie Hallströms: Dieser CASANOVA nervt."

09. Februar 2006 | CASANOVA • Kritik • Berliner Zeitung

Fast kindergartentauglich findet Peter Uehling den Film. "Was CASANOVA jedoch auszeichnete, seine Libertinage im umfassenden Sinn, damit kommen Drehbuch und Film überhaupt nicht klar. Treudoof folgen sie Hollywoods Ansprüchen an Familientauglichkeit, die Komödienmaschine rattert, und heraus kommt biederer Schrott. Vielleicht muss ein Film über einen legendären Verführer nicht unbedingt nackte Brüste und bloße Hintern zeigen. Schön aber wäre es, wenn er es dennoch täte - und gerade dieser hier, in dem es erotisch ungefähr so heftig knistert wie in "Susi und Strolch"."

08. Februar 2006 | CASANOVA • Kritik • Die Tageszeitung

Für Philip Bühler wird Casanova kastriert. "Von Casanova bleibt dabei nicht mehr als ein schales Surrogat - fast schon logische Konsequenz eines Schriftstellerruhms, der auf nichts gründet als der eigenen Autobiografie. Wen kümmert's, wer schreibt? Ungemein interessanter ist in dem Ganzen die Präsenz von Heath Ledger. Sein männlich-hübsches Gesicht, bestes Argument gegen die Bigotten dieser Welt, ist derzeit die Allzweckwaffe im Kampf um den Sex. Er nimmt ihm den Stachel, im schwulen Western wie in der retrosexuellen Abenteuerromanze. Am Ende ist auch CASANOVA nur eine Liebesgeschichte."

07. Februar 2006 | CASANOVA • Kritik • br-online.de

Aus dem Mythos von Casanova schmiedet der Regisseur laut Heidi Reutter eine leichte Komödie. Er "hat seine Schauspieler im Griff. Und wie in seinen bisherigen Filmen liefert der schwedische Filmemacher ein opulentes, atmosphärisch erstaunlich dichtes Kinostück ab, das sich durch ein perfekt arrangiertes Szenen- und Kostümbild auszeichnet. Das größte Verdienst allerdings, das man Hallström in diesem Mainstream-Projekt zugestehen muss, ist jedoch die Ironie, mit der er seine Inszenierung an der Grenze zum Klamauk versieht."

02. Februar 2006 | CASANOVA • Kritik • film-dienst 03/2006

So bequem wie in Lasse Hallströms Verfilmung seines Lebens hätte es der historische Casanova vermutlich gerne gehabt, meint Michael Kohler. "Während es den Autoren gelingt, auf diversen Umwegen wieder zum traditionellen Themenkern des Casanova-Stoffes – Liebe, Kunst und Aufklärung - zurückzukommen, will die Verführung durch die Bilder nicht recht gelingen. Mitunter wirkt es so, als habe Lasse Hallström größere Angst davor, für geistreich denn für albern angesehen zu werden. Die 'Karnevalisierung' Casanovas gerät jedenfalls reichlich klamaukig: Alles ist hübsch bunt und musikalisch beschwingt, eifrig chargiert und selbst im Läppischen noch ganz unterhaltsam."

29. Januar 2006 | CASANOVA • Kritik • Der Tagesspiegel

Daniela Sannwald porträtiert Heath Ledger.

09. Januar 2006 | CASANOVA • Kritik • Neues Deutschland

Einen opulenten Historienfilm hat der Regisseur laut Hanno Harnisch vorgelegt. "Diese Casanova-Geschichte wird als Commedia dell'Arte inszeniert, mit einem komischen Diener, einem Schweinchen, einem falschen Kardinal und vielen vielen Masken, hinter denen sich die Helden verbergen können, was ihnen manchmal das Leben rettet, manchmal auch schwerer macht. Derweil läuft ein prächtiges Schiff im Hafen ein, mit einem so dicken wie reichen Freier für Francesca. Und eine Verwechslungskomödie à la Shakespeare nimmt ihren Lauf. Nicht nur durch Betten und Salons, nein auch in einer rasanten Jagd über die Dächer von Venedig."

05. September 2005 | CASANOVA • Kritik • Berliner Zeitung

Als Einschleim-Film bezeichnet Anke Westphal die CASANOVA-Verfilmung. Der Film ist einzig dazu da, dem Festival-Ort zu huldigen und in Venedig zwangsläufig besonders häufig anzutreffen sind.

05. September 2005 | CASANOVA • Kritik • Der Spiegel

Wolfgang Höbel ist nicht überzeugt von CASANOVA: "ein hinreißender, rasanter, bedenkenloser Flachsinn, mit Riesenaufwand großteils in Venedig gedreht. ... Alles folgt dem Motto: Wir protzen mit schönen Menschen, schönen Kleidern und einer schönen Gegend in einer ohne historische Rücksichten zusammenfabulierten Knutsch-und-Degenstory, und die Barockmusik jauchzt dazu."

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