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THE WILD BLUE YONDER

THE WILD BLUE YONDER

Regie Werner Herzog

Kritiken • THE WILD BLUE YONDER

10. November 2007 | THE WILD BLUE YONDER • Kritik • Die Tageszeitung

Der Regisseur macht sich einen Spaß daraus, den Zuschauer an der Nase herumzuführen, stellt Andreas Busche fest. "Im Grunde erzählt Herzog die Geschichte von zwei sterbenden blauen Planeten und vom Untergang zweier Zivilisationen. Die schwerelosen Bilder aus der Weltraumkapsel, unveröffentlichtes Nasa-Filmmaterial vom Testflug STS-34, entfalten, untermalt von den Mantra-artigen Drones des holländischen Cellisten Ernst Reijseger und des senegalesischen Sängers Mola Sylla, einen meditativen Groove, doch letztlich bleiben es traurige Dokumente von der Einsamkeit des Weltraumfahrers und der Banalität seiner Tagesabläufe."

08. September 2005 | THE WILD BLUE YONDER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Für Daniel Kothenschulte führt der Regisseur die Spielart des Essay-Films noch ein gutes Stück weiter. "Herzog belebt noch einmal jene unverwüstlichen Utopien, man könne einfach zukünftig andere Planeten besiedeln um - idealerweise - die Erde, falls noch vorhanden, unter Naturschutz zu stellen. Wenn ein Nasa-Experte allerdings von Shopping Malls auf dem Mars schwärmt, wird es auch Herzog ein gutes Stück zu bunt - und er taucht einfach ab. ... Wie dieses schöne Material jedoch ausgewalzt und mit einem Soundtrack zwischen Solocello und Sardinischer Folklore überhöht wird, das führt dann doch in ein eher galaktisches Zeitverständnis, in dem 81 Filmminuten - anders als auf einem Festival - nur ein kurzer Augenaufschlag sind."

07. September 2005 | THE WILD BLUE YONDER • Kritik • Die Tageszeitung

Maßlos findet Christina Nord den Film, "obwohl Schauwerte, Action und Horror weit weg sind. Werner Herzog etwa hat mit THE WILD BLUE YONDER (Orizzonti) eine Raumfahrtfantasie gedreht, die sehr anregend ist, sobald sie von interplanetaren Autobahnen, der Auflösung von Materie in Licht oder den wohltuenden Kräften des Chaos handelt."

05. September 2005 | THE WILD BLUE YONDER • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala blickt ironisch auf den Film. "da mag Herzog, der THE WILD BLUE YONDER in der Nebenreihe Orizzonti präsentiert, im Abspann der Nasa noch so sehr für deren 'Sinn für Poesie' danken. Denn er selber hat bloß, recht prosaisch, für sein mäßig fantasievolles 'Science-Fiction-Fantasy' manch bewegtes Bildmaterial, found footage, der US-Weltraumbehörde für einen Neben-Nebenfilm ausgeschlachtet. Oder, weitherziger interpretiert: für eine arg lärmende Meditation über unseren gefährdeten Planeten."

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