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TAKESHIS

TAKESHIS

Regie Takeshi Kitano

Kritiken • TAKESHIS

03. September 2005 | TAKESHIS • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Anke Westphal formuliert der Regisseur die Alpträume seiner eigenen überlebensgroßen Berühmtheit als schwarze Komödie. "Kitano spielt sich hier selbst, den weltweit legendären und umschmeichelten Regie- und Schauspielstar, aber er spielt auch dessen Doppelgänger, eine traurige Ladenhüter-Existenz, die ebenfalls Kitano heißt und von allen gepiesackt wird. Voller befreiender Gewaltfantasien und schiefer Musical-Nummern ist dieser Film vielleicht kein Anwärter auf den Goldenen Löwen von Venedig, wohl aber eine verspielte Reflexion über die Vermischung von Kunst und Leben - und eine absurde Atempause in der Gegenwart des Terrors."

03. September 2005 | TAKESHIS • Kritik • Die Tageszeitung

Christina Nord hat gewußt, daß der Überraschungsfilm in Venedig dieser sein wird. "TAKESHIS lautet der Titel, der Film ist eine fröhliche Collage aus Kitanos gesammeltem Kino- und TV-Schaffen. Einen konzisen Plot gibt es nicht, dafür viel Nonsens und viele Schießereien, viele Jokes und viele Film-im-Film-Ebenen. Denn als Angelpunkt von TAKESHIS dient ein Fernsehstudio, in dem ein Film mit Takeshi Kitano in der Hauptrolle gedreht wird."

03. September 2005 | TAKESHIS • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte sah ein verspieltes Essay über die Träume und was das Kino daraus macht. "Man muss schon um die tatsächliche Doppelexistenz dieses Filmemachers wissen, der in seinem Heimatland vor allem als Moderator von Gameshows einen Namen hat, um den Drang zur Selbstparodie ganz nachvollziehen zu können. ... Alles in allem ist das tatsächlich ein bisschen wie später Fellini: charmant im Autobiographischen, liebevoll in der Verbeugung vor den Cinecittàs dieser Erde und ihrem Kulissenzauber - und doch nicht unbedingt der ungebrochenen Originalität der früheren Werke vorzuziehen."

03. September 2005 | TAKESHIS • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala macht sich der Künstler über sich selbst und seine Doppelexistenz lustig. "Mal ist er der von seinem Tun cool angeödete TV-Showproduzent, mal der Supermarkt-Kassierer, der sich, von Showdown zu Showdown, zum Super-Killer aus Kitanos großen Filmen hochträumt. Einen Langspielfilm aber trägt die Idee, die sich zudem bei Fellinis INTERVISTA und bei BONNIE AND CLYDE bedient, dann doch nicht. Auch Selbstironie ist - manchmal - bloß selbstverliebt."

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