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DIE QUEREINSTEIGERINNEN

DIE QUEREINSTEIGERINNEN

Regie Rainer Knepperges
Christian Mrasek
Kinostart 17.08.2006

Kritiken • DIE QUEREINSTEIGERINNEN

25. August 2006 | DIE QUEREINSTEIGERINNEN • Kritik • Der Freitag

Charmant unprofessionell findet Volker Hummel den Film. "Der den Figuren und Film innewohnende dilettantische Charme ist nicht das Ergebnis von Unvermögen, sondern einer sorgfältig konstruierten Form, angefangen beim wunderbar pointierten Drehbuch, das Sprechen nicht als motivierte Mitteilung, sondern als frohe Tätigkeit auffasst, über die Kleider der Kostümbildnerin Elena Wegner bis zur Ausstattung des Ferienhäuschens durch Claudia Stock, jedes Detail dieses Films hat seinen ihm gebührenden Platz inne und wirkt doch nie einem narrativen Zweck unterworfen. Die Dinge sind da, weil sie schön sind."

25. August 2006 | DIE QUEREINSTEIGERINNEN • Kritik • Der Freitag

Volker Hummel spricht mit Außenseiter-Regisseur Rainer Knepperges über Sprechen als frohe Tätigkeit und die Wichtigkeit der Selbstüberschätzung fürs Filmemachen.

21. August 2006 | DIE QUEREINSTEIGERINNEN • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Ekkehard Knörer mischen sich hier Kidnapping, fröhlicher Politdilettantismus - und die Liebe zum Einzelgänger-Kino eines Klaus Lembke. "Man wird den Entstehungsbedingungen seine Sympathie nicht verweigern können. Zwar wurde der Film, wohl versehentlich, ein bisschen gefördert, bewegt sich aber am unteren Existenzminimum hiesiger Budgetverhältnisse. Wie er das tut, macht immer wieder Eindruck. Einzigartig ist etwa der Ton, den die Schauspielerin Nina Proll und vor allem die Nicht-Schauspieler Rainer Knepperges und Claudia Basrawi finden. Sie wollen nur spielen und so klingen sie auch. Das ist oft verdammt komisch."

21. August 2006 | DIE QUEREINSTEIGERINNEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Ästhetisch ist DIE QUEREINSTEIGERINNEN ein Plädoyer gegen Fortschritt und kalten Design-Professionalismus, behauptet Thomas Willmann. "Absicht also: dass die Optik an Urlaubsfilme gemahnt und viele Dialoge wie improvisiert wirken. Seine Inspirationsheimat hat der Film in den Siebzigern, als junges Filmemachen eine Mischung aus Abenteuer, Hobby, Revolution und Flirtplattform war. Dazu gehören Eierlikör, Heimorgel und Häkelponchos – und offenbar auch gelbe Telefonzellen. Wann hat eine deutsche Komödie zuletzt begriffen, dass beiläufiges Erzählen, Leichtigkeit im Gefühl und Understatement bei leicht absurdem Humor nicht zu schlagen sind?"

17. August 2006 | DIE QUEREINSTEIGERINNEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Klein, aber ungemein gut erfunden nennt Daniel Kothenschulte die Komödie. "Trotz mutig ausgestellter Unvollkommenheiten (Rainer Knepperges, der die männliche Hauptrolle an sich riss, ist eher ein jovial-rechthaberischer Studienrat als ein Global Player) spiegelt dieser Film seine Zeit auf wunderbare Weise. Für einen Film, der existiert, weil es sich jemand zu sehr gewünscht hat, lässt er noch ein paar Wünsche offen - zum Beispiel einen befriedigenden Schluss."

15. August 2006 | DIE QUEREINSTEIGERINNEN • Kritik • br-online.de

Das Improvisieren klappt hier ganz gut, lobt Andrea Mirbeth. "DIE QUEREINSTEIGERINNEN sollte man in einem Kino anschauen, in dem
noch geraucht werden darf mit schummrigem Licht und wenn es sein muss auch auf unbequemen Stühlen mit schlechtem Sound und dann glaubt man irgendwann, die Zeit wurde zurück gedreht, und wenn man aus dem Kino kommt, steht draußen eine gelbe Telefonzelle. Aber ganz im Ernst: Wer Spaß an Spinnerei hat und Konventionen misstraut, der ist bei den Quereinsteigerinnen richtig."

02. September 2005 | DIE QUEREINSTEIGERINNEN • Kritik • Die Tageszeitung

Jenny Zylka findet diese skurrile Anarcho-Entführungsgeschichte mit viel Witz und einer Portion Sixties überzeugend. "Was beginnt wie ein trashiges Rip-Off von DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI, mutiert rasant zu einer leichthändigen Fingerübung in Sachen Nouvelle-Sixties-Comedy-Vague. ... Manchmal wischt der genial-arglose Witz von Marilyn Monroe und Jane Russell aus "Gentlemen Prefer Blondes" durch das Bild. Manchmal verhakelt sich der Film mit seinen technisch dürftigen, aber wirkungsvollen Digitalbildern und seinem Trashgitarren-Score fast im Dilettantismus."

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