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VERLIEBT IN EINE HEXE

VERLIEBT IN EINE HEXE

Regie Nora Ephron
Kinostart 01.09.2005

Kritiken • VERLIEBT IN EINE HEXE

04. September 2005 | VERLIEBT IN EINE HEXE • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert hat sich diesmal nicht von Nicole Kidman verzaubern lassen. "In VERLIEBT IN EINE HEXE misslingt [der Regisseurin] das Liebestheater allerdings. Nicole Kidman versucht sich im Grübchenlächeln, kann ihre Porzellanfigurenaura aber nicht abwerfen. Als Komikerin fehlt ihr der Mut zur Lächerlichkeit, während Farrell mit Over-Acting ermüdet."

01. September 2005 | VERLIEBT IN EINE HEXE • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal spricht mit der Regisseurin Nora Ephron.

01. September 2005 | VERLIEBT IN EINE HEXE • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal glaubt, daß alle jene, "die den etwas altbackenen Charme der frühen 60er-Jahre und Nicole Kidman mögen, werden Nora Ephrons neue Liebeskomödie zauberhaft finden. Obwohl einen der Film leider nicht vollständig von den Mühen der Reflexion entlastet: Die ganze Zeit fragt man sich nämlich, welcher besoffene Casting-Agent denn wohl die delikate Kidman mit dem immer viel zu gewöhnlichen Will Ferell zusammengespannt hat, ohne kompensatorisch für sexuelle Energie zu sorgen!"

01. September 2005 | VERLIEBT IN EINE HEXE • Kritik • Die Tageszeitung

Philipp Bühler plagt sich nicht mit der Frage, warum diese Serie recyelt wird. "Interessant ist diese für Nora Ephron typische Mischung aus romantischen Wirren, weiblicher Selbstbehauptung und schamloser Wohlstandspornografie eigentlich nur wegen Nicole Kidman. Die Sehnsucht nach einem normalen Leben an der Seite eines normal vertrottelten Ehemanns - das passt zu gut zu einem Star, dessen Image als ätherische Schönheit mit Hang zu zölibatärer Ernsthaftigkeit alles andere als normal wirkt. Doch so sehr Kidman darum bemüht ist, sich mit viel Nasewackeln als lebensfrohe Ulknudel zu präsentieren: Sie ist keine Komikerin."

01. September 2005 | VERLIEBT IN EINE HEXE • Kritik • Frankfurter Rundschau

Die Konstellation der Screwball-Komödie findet Volker Mazassek hübsch. "Temporeich und mit hoher Witzdichte inszeniert Nora Ephron das Hin und Her zwischen Isabel und Jack, bei dem die Frau dank Hexerei die Fäden in den Händen hält, aber so tut, als sei der Mann der Größte. Mit diesem Kniff machten sich klassische Screwball-Komödien über die Geschlechterrollen ihrer Zeit lustig. Heutzutage mutet das vielleicht antiquiert an - vielleicht aber auch nicht. Der Film legt sich da nicht fest. Oder anders gesagt: Er gibt die Antwort in Gestalt eines leichten, sehr smarten Retro-Looks und eines Hin- und Herschaltens zwischen verblichenen und aktuellen Beziehungsmodellen."

01. September 2005 | VERLIEBT IN EINE HEXE • Kritik • Der Spiegel

Zauberhaft findet Christian Buß nur das Nasewackeln der Hauptdarstellerin. "Eigentlich ist dieses Hexenklimbim mit seiner bescheidenen magischen Wirkung kaum der Rede wert - wären da nicht die beiden Hauptdarsteller, deren Spiel ganz nebenbei zu einer Reflexion auf die Mechanismen des Starruhms gerät. ... Während der versierte Spaßmacher Ferrell gegen die Hollywood-Heilige Kidman bestehen muss, hat sich das von Kidman gespielte unscheinbare Mäuschen wiederum gegen den von Ferrell verkörperten Egomanen durchzusetzen. So zeigt das Kulissengepolter von VERLIEBT IN EINE HEXE den Kampf zweier Schauspieler, die mit unterschiedlichen Waffen agieren. Das macht durchaus den Reiz der Produktion aus, darin manifestieren sich aber auch ihre Schwächen."

31. August 2005 | VERLIEBT IN EINE HEXE • Kritik • fluter.de

David Siems findet den Film tatsächlich klasse. Der Film "überzeugt vor allem der selbstironische Humor im Drehbuch von Nora und Delia Ephron. Fast alle Macken und Peinlichkeiten der Filmschaffenden in Hollywood kommen in ihrer Geschichte vor: eitle Ex-Stars, hyperaktive Agenten, schmalzige Liebesangebote und launische Regisseure."

30. August 2005 | VERLIEBT IN EINE HEXE • Kritik • film-dienst 18/2005

Franz Everschor ahnte bereits nach 10 Minuten, daß aus diesem Film nichts wird. "Wer Ehrgeiz besitzt, macht nicht einfach nur ein Remake, sondern ein Remake in einem Remake. Damit, stellt sich sehr bald heraus, hat sich Ephron gewaltig übernommen. Sie konstruiert eine Story, die vom naiven Witz der alten Serie profitieren und gleichzeitig die maßlose Egozentrik heutiger Hollywood-Stars karikieren will. Es ist offenbar harte Arbeit gewesen, die beiden Elemente auf einen Nenner zu bringen. Man spürt es allenthalben: Die Komödie bleibt auf der Strecke, und die Satire erwacht nicht einmal für Augenblicke zu richtigem Leben."

29. August 2005 | VERLIEBT IN EINE HEXE • Kritik • br-online.de

Für Angelika Wittlich sind die Turbulenzen zwischen Realität und Hexerei durchaus raffiniert ausgedacht. "Die Bosheiten gegen den Schwachsinn im karrierebesessenen Hollywood von heute sind auch nicht zu verachten. Dennoch kommt kein wirklicher Schwung in diese in zartem Pastell gedrehte romantische Komödie. Liegt's daran, dass Nicole Kidman doch mehr bei sich ist, wenn sie eher komplizierte, unterkühlte Frauen spielt, dass sie etwas deplaziert wirkt mit gelocktem Haar, in sanfte Farben gekleidet, mit schwingendem Rock, und stetig bemüht, gute Laune zu versprühen. Oder liegt es daran, dass die Liebesgeschichte zwischen ihr und Will Ferrell nicht glaubhaft in die Gänge kommt. Kurzum, trotz Staraufgebot und einigem Aufwand wurde aus diesem Nora-Ephron-Film nur ein mittleres Vergnügen."

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