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DIE GROßE DEPRESSION

DIE GROßE DEPRESSION
Regie Konstantin Faigle
Kinostart 01.09.2005

Inhalt • DIE GROßE DEPRESSION

Sind wir Deutsche depressive Jammerlappen oder sind wir einfach nicht ganz dicht?! Der Filmemacher Konstantin Faigle konnte irgendwann einmal den ganzen "Scheißdreck" in Deutschland nicht mehr hören: das ständige Gejammere, der Pessimismus und die Depression. Und da er dieses Land und seine Sprache liebt und vor allen Dingen Vater wird, hat er beschlossen, mit einem Film der Sache auf den Grund zu gehen: Warum sind die Deutschen so, wie sie sind? Warum haben wir hier diese immense Lust am Jammern und an der Schwarzmalerei? Und warum sehen wir das Glas immer halb leer? Konstantin Faigle will einfach nicht, dass sein Kind in ein "kollektiv depressiv verstimmtes Land" mit einem depressiv verstimmten Vater hineingeboren wird. Selbst ein chronischer Hypochonder und laut Diagnose seines Arztes depressiv verstimmt, begibt sich der Filmemacher auf eine ethnologische, historische, soziologische und naturwissenschaftliche Reise kreuz und quer durch seine Heimat. Auf dem Weg trifft er prominente Antidepressiva.

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Crew • DIE GROßE DEPRESSION

Regie: Konstantin Faigle
Verleih/Copyright: timebandits films, Potsdam

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Kritik • DIE GROßE DEPRESSION • 30. Juni 2005 • Junge Welt

Claudia Wangerin mag den Film, hat aber auch Kritik für ihn übrig. "In seiner betont lustigen 'Depression' schafft es der Filmemacher und leidenschaftliche Besserwisserwestler spielend, jede Äußerung von Unzufriedenheit und sozialem Protest als Ausdruck von kleinlichem Neid und Mangel an Ehrgeiz zu diffamieren. ... Ausgiebig bejammert Faigle das Jammern - für ihn gleichbedeutend mit organisiertem Protest. Selbiger ist zwar nach Expertenmeinung eher untypisch für Depressive, die sich eben gerade nicht mehr dazu aufraffen - aber darum geht es in diesem Film nicht. Spätestens, als der aufstrebende Jungfilmer todesmutig ein Transparent mit der Parole 'Deutsche, hört auf zu jammern' auf der Leipziger Montagsdemo ausrollt, wird klar, daß es ihm hauptsächlich um Selbstdarstellung geht."

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