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MILLIONS

MILLIONS

Regie Danny Boyle
Kinostart 25.08.2005

Kritiken • MILLIONS

15. September 2005 | MILLIONS • Kritik • Berliner Zeitung

Jan Brachmann ist beeindruckt von dem niedlichsten und pfiffigsten Kinderdarsteller seit langer Zeit. "Danny Boyle hat einen rührenden, ja rührseligen Weihnachtsfilm gemacht. ... In dieser rationalen Zähmung von Jenseitserfahrungen sind wohlfeile Witze über die Konsumfreudigkeit von Mormonen inbegriffen. Die Träume der beiden Jungen von einem schönen neuen Haus und einer heilen Familie sind überdies mit Spezialeffekten auf das Format der Bausparvertragsreklame gebracht. Die größte Kühnheit dieses Films bleibt somit die Annahme, dass die Briten beim Euro mitmachen."

15. September 2005 | MILLIONS • Kritik • Der Tagesspiegel

Julian Hanich lobt die Ticks, Tricks und Tracks in diesem kindgerechten Feel-Good-Märchen. "Bekanntlich liebt Danny Boyle filmische Spielereien. Er dreht aus spitzen Winkeln. Szenen gehen durch Kreis- oder Wischblenden ineinander über. Ein Haus schießt im Zeitraffer aus dem Boden. Und in den ersten zwanzig Minuten meint man, Boyle wolle partout in jede Einstellung die Farbe rot hineinschmuggeln: Knallig und nicht angekränkelt von eines Gedankens Blässe werden rote Züge, Cola-Automaten, Gummibälle und Abfalltonnen im Bild platziert."

25. August 2005 | MILLIONS • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Mit MILLIONS hat Boyle nach einhelliger Auffassung der Kritik eine überzeugende und einfühlsame Tragikomödie über einen siebenjährigen Knirps abgeliefert, der plötzlich zu Reichtum kommt. Das klingt nach einem Wunder, wie es nur in Filmen vorkommt. Andererseits ist die Welt von Kindern voller ungewöhnlicher Ereignisse, und in gewisser Weise ist MILLIONS ein sehr realitätsnaher Film über die kindliche Wunderwelt der Fantasie."

23. August 2005 | MILLIONS • Kritik • br-online.de

Für Margret Köhler ist der Regisseur immer für eine Überraschung gut. "In einer wunderbaren Kombination aus Fabel, Kinder- und Familienfilm erzählt er diesmal von kindlichen Abenteuern und Geheimnissen. Da begegnen dem Kleinen der Heilige Franz von Assisi oder die tote Mutter, prallen die unterschiedlichsten Ideen aufeinander, wie man den Armen ein schöneres Leben bereiten kann, wobei der Begriff "arm" immer wieder neu und unterhaltsam definiert wird. Für Nervenkitzel sorgt ein Gangster auf der Jagd nach der Beute, dazu kommen Spannungen in der Familie, weil Papa sich verliebt und die Söhne das gar nicht so gerne sehen. Unterhaltung für Klein und Groß und für alle, die den Glauben an Wunder bewahrt haben."

23. August 2005 | MILLIONS • Kritik • fluter.de

Laut Annette Kilzer unterläuft der Regisseur mit der Verfilmung eines Kinderstoffes die Erwartungen, "aber leider auch seine eigenen Standards. Statt haarscharfer Satire und gnadenloser Realität oder vielleicht auch nur einem sicheren Gespür für aktuelle Trends - all diese Momente, die seine Karriere bisher ausmachten - hat er einen weinerlichen, zuckersüßen Kitschstreifen fabriziert."

August 2005 | MILLIONS • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

August 2005 | MILLIONS • Kritik • film-dienst 17/2005

Ganz auf die Perspektive des kleinen Jungen mit den seltsamen Heiligenvisionen hat sich laut Felicitas Kleiner der Regisseur eingelassen. "MILLIONS ist ein Familienfilm, eigentlich ein typischer 'Weihnachtsfilm', der nicht nur sein Finale in die Weihnachtszeit verlagert, sondern auch entsprechende Werte wie Glaube, Nächstenliebe und Barmherzigkeit thematisiert und seiner gebeutelten Kleinfamilie zu einem harmonischen Happy End und außerdem zu einer neuen Mutter verhilft. Bei aller adventlicher Gutartigkeit gelingt dies allerdings auf sehr charmante Art und Weise, was primär ein Verdienst des Drehbuchautors Frank Cottrell Boyce ist, der aus dem anrührenden Familienfilm zugleich eine witzige Satire aufs Verhältnis der 'Middle Class' zum lieben Geld macht. Zudem profitiert der Film von Boyles Fähigkeit, poetisch-skurrile Bilder zu entwerfen, die die Wirklichkeitswahrnehmung des kleinen Helden wiedergeben."

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