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ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN

ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN

Regie Alexandra Leclère
Kinostart 25.08.2005

Kritiken • ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN

27. August 2005 | ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • Kritik • Die Tageszeitung

Ergreifend genau werden die Rivalitäten zwischen Geschwistern in dem Film studiert, meint Barbara Schweizerhof. "Wie aus Defensivität auf einmal Stärke wird und aus schnippischer Dominanz fragile Verletzlichkeit, das führen Huppert und Frot mit ergreifender Genauigkeit vor. In seiner Machart ist der Film sonst kaum von anderen glatten Komödien zu unterscheiden, durch das Schauspiel der beiden Frauen aber wird ein Psychodrama von Ingmar Bergmann'schen Dimensionen daraus."

26. August 2005 | ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • Kritik • Der Freitag

Ein erstaunlich reifes Debütwerk einer Autodiktatin der Regie sah Silvia Hallensleben. "Hier zahlt sich die formale Konventionalität von Leclères Erzählweise aus. Denn das Drehbuch nutzt die Beschränkungen der Genreregeln nicht nur als erzählerische Richtschnur, um nicht ins allzu Private abzudriften: Die komödiantischen Volten und dramatischen Standardsituationen dienen hier auch dazu, die Grausamkeiten, von denen der Film erzählt, nicht ins Fassungslose absinken zu lassen. Eine nicht ganz ungefährliche, hier aber gelungene Operation, die aus dem Drama pointierte Schärfe herauskitzelt und die Komödie zu echter Empathie treibt."

25. August 2005 | ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • Kritik • Frankfurter Rundschau

"WEI UNGLEICHE SCHWESTERN ist das sehenswerte Porträt zweier Frauen, die so verschieden sind, dass sie keinen Zugang zueinander finden. Das mag mit einer Traumatisierung durch die abweisende Mutter zu tun haben, jedenfalls blitzt das kurz auf. Es könnte aber auch schlicht in einer konträren Charakter- und Persönlichkeitsentwicklung liegen, die bei Geschwistern nicht so selten ist."

25. August 2005 | ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • Kritik • Der Tagesspiegel

Selten sah Christina Tilmann die Schauspielerin Isabelle Huppert so in Missgunst, Neid und Rachsucht explodieren. "Vielleicht macht genau das den Film bei aller Eleganz so deprimierend, dass von Anfang an klar ist, die beiden ändern sich nicht, und das Leben der anderen schon gar nicht. Und umso mehr wünscht man sich, Isabelle Huppert einmal anders zu sehen. "Die Garbo lacht" lautete die Werbung für NINOTSCHKA, und auch Isabelle Huppert würde man gern einmal so lachen sehen, hemmungslos, bis zur Atemlosigkeit. Die Sphinx, Neurotikerin und Perfektionistin kennen wir zu gut."

24. August 2005 | ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • Kritik • Der Spiegel

Roman Leick spricht mit der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert über ihre Rolle im Film ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN und ihre Spezialisierung auf perverse Frauenrollen.

24. August 2005 | ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • Kritik • Berliner Zeitung

Gerhard Midding interviewt Isabelle Huppert.

23. August 2005 | ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • Kritik • fluter.de

Laut Frank Geissler beherrschen die Franzosen dieses Genre wie im Schlaf. "Dass das Leben der gehässigen Bourgeoisiezicke von der nervenaufreibend liebenswürdigen Provinzplaudertasche gehörig auf den Kopf gestellt wird und dass darin eine gewisse Läuterung besteht, gehört zum Genre. Aber im Skript von Regiedebütantin Alexandre Leclère stecken einige überraschend düstere Untertöne über das Geschwister-Dasein und Gesellschaftsleben. Und wer hätte gedacht, dass es so viel Freude macht, der Huppert als dauerschlechtgelaunter Bürgerlichen beim Miesepetern zuzusehen."

23. August 2005 | ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • Kritik • br-online.de

Kirsten Liese sah einen gelungenen Debütfilm, der an Claude Chabrol erinnert. "Beide Hauptdarstellerinnen machen ihre Sache ganz vorzüglich: Isabelle Huppert ist die Rolle der grantigen Nörglerin wie auf den Leib geschrieben, Catherine Frot nimmt man die gutmütige Landpomeranze ab, wenngleich ihre Rolle von der Psychologie her etwas unausgegoren wirkt. ... ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN ist ein kleiner, allemal tiefgründiger und unterhaltsamer Film über das Leben zwischen Konvention und Gefühlen. Einer, der seinen festen Platz im französischen Kino sicher hat und sich keineswegs zu verstecken braucht hinter anderen Werken gestandener Altmeister."

August 2005 | ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • Kritik • film-dienst 08/2005

Ulrich Kriest lobt das hervorragende Darstellerensemble in dieser sozialen Komödie. Die Regisseurin Mal setzt mal "auf feinziselierte Dialoge, dann wieder auf grobianistische Zynismen. Die gut geölte Inszenierung kann über weite Strecken darüber hinwegtäuschen, dass die Filmemacherin letztlich keine eigene Position zum Gezeigten entwickelt. Vor den Konsequenzen ihrer durchaus tristen Analyse hat sie sich durch ein wortloses, mehr als fadenscheiniges und halbherziges Happy End herumgedrückt, das den Film auf unbefriedigende Weise in der Schwebe belässt. Das Ergebnis ist eine versöhnliche Offenheit, die bei amerikanischen Produktionen fraglos eine Fortsetzung erwarten ließe."

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