Inhalt • ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN
Louise, eine lebenslustige Kosmetikerin aus der Provinz kommt nach Paris, um ihre Schwester zu besuchen, und, um einen Verleger zu treffen. Die Mittdreißigerin weiß endlich was sie will: Romane veröffentlichen! Voller Erwartung steigt sie aus dem Zug. Da hat Martine, ihre vom Leben frustrierte ältere Schwester, bereits einen enervierenden Morgen hinter sich. Martines Freude auf ein Wiedersehen mit der Schwester hält sich in Grenzen. Es ist klar: diese Schwestern trennen Welten! Es folgen drei Tage, in denen die überschwengliche Louise die unterkühlte Martine auf eine schwere Probe stellt. Schließlich muß sich Martine Frage nach dem Sinn ihres Lebens und nach der Gültigkeit ihrer Werte stellen und auch an Louise geht diese schwesterliche tour de force nicht spurlos vorüber ...
Crew • ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN
Regie: Alexandra Leclère
Darsteller: Isabelle Huppert, François Berleand, Catherine Frot, Brigitte Catillon, Michel Vuillermoz ...
Verleih/Copyright: Arsenal Filmverleih, Tübingen
Kritik • ZWEI UNGLEICHE SCHWESTERN • 25. August 2005 • Der Tagesspiegel
Selten sah Christina Tilmann die Schauspielerin Isabelle Huppert so in Missgunst, Neid und Rachsucht explodieren. "Vielleicht macht genau das den Film bei aller Eleganz so deprimierend, dass von Anfang an klar ist, die beiden ändern sich nicht, und das Leben der anderen schon gar nicht. Und umso mehr wünscht man sich, Isabelle Huppert einmal anders zu sehen. "Die Garbo lacht" lautete die Werbung für NINOTSCHKA, und auch Isabelle Huppert würde man gern einmal so lachen sehen, hemmungslos, bis zur Atemlosigkeit. Die Sphinx, Neurotikerin und Perfektionistin kennen wir zu gut."