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HAT WOLFF VON AMERONGEN KONKURSDELIKTE BEGANGEN?

HAT WOLFF VON AMERONGEN KONKURSDELIKTE BEGANGEN?

Regie Gerhard Friedl
Kinostart 02.03.2006

Kritiken • HAT WOLFF VON AMERONGEN KONKURSDELIKTE BEGANGEN?

04. Mai 2006 | HAT WOLFF VON AMERONGEN KONKURSDELIKTE BEGANGEN? • Kritik • Die Tageszeitung

"Dafür, dass sich das Thema gegen eine filmische Umsetzung sträubt, haben in den letzten Jahren beachtlich viele Dokumentarfilmer versucht, die Ökonomie den Wirtschaftsteilen der Zeitungen zu entreißen.", schreibt Sven von Reden. Der Film "personalisiert Unpersönliches und entwickelt eine eigene Komik. Doch führt es bereits in die Irre, ihn als Dokumentarfilm zu bezeichnen. Auf der Bildebene betreibt Friedl strengen Minimalismus ... Diese nicht-hierarchisierende Kameraarbeit findet ihre Entsprechung im Off-Kommentar. Völlig neutral reiht ein Sprecher Hauptsatz an Hauptsatz und verleiht wichtigen und unwichtigen Fakten die gleiche Bedeutung. Diese Mischung aus Lakonie und Genauigkeit entfaltet auf Dauer einen ungeheuer komischen Sog."

02. März 2006 | HAT WOLFF VON AMERONGEN KONKURSDELIKTE BEGANGEN? • Kritik • Berliner Zeitung

Aufregend ist die Dokumentation für Christian Bommarius. "Ein Film, der zeigt, was nicht zu sehen ist: Seine Helden finden sich in keinem Bild, aber dem Zuschauer stehen sie jederzeit vor Augen. Die Verbrechen, von denen er berichtet, die Wechsel-, Unglücks- und Todesfälle, die er schildert, bleiben unsichtbar; keinem Täter, keinem Opfer wird ein Blick geschenkt, und dennoch entrollt sich das Geschehen eindrücklich vor dem Betrachter. Gerhard Friedl hat dem Publikum mit HAT WOLFF VON AMERONGEN KONKURSDELIKTE BEGANGEN? einen aufregenden und intelligenten Film geschenkt, dem deutschen Kino aber zugleich eine neues Genre: den Post-Dok-Film. Die Stimme aus dem Off erläutert nicht mehr das Bild auf der Leinwand - bei Friedl ist es der Film, der das Geschehen kommentiert, das sich ausschließlich im Wort ereignet."

02. März 2006 | HAT WOLFF VON AMERONGEN KONKURSDELIKTE BEGANGEN? • Kritik • schnitt.de

Der Regisseur schafft es, Nebensächlichkeiten hervorzuheben und autonome Fakten als wichtige Teile in den Lauf des Ganzen zu stellen, lobt Cornelis Hähnel. "Visuell illustriert wird das alles von assoziativ geschnittenen Kameraschwenks, zusammengehalten durch die Off-Stimme. Die Bilder sind frei gewählt: Baustellen, Fabriken, öffentliche Plätze. Der Zuschauer ist dabei immer versucht, Bild und Ton in Einklang zu bringen, man sucht Anhaltspunkte, Beweise, zumindest kleinste denotative Elemente und findet selbstinterpretierte Entsprechungen."

Februar 2006 | HAT WOLFF VON AMERONGEN KONKURSDELIKTE BEGANGEN? • Kritik • filmz.de

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