| Regie | Mike Bigelow |
| Kinostart | 18.08.2005 |
Theoretisch findet Harald Peters die Geschichte sogar interessant, aber "leider hat der Film ein paar Mängel. Die Witze sind so flach wie das holländische Land, die schlechten Pointen deshalb schon weit im Vorfeld sichtbar und die Löcher in der Handlung so breit wie die Grachten Amsterdams. Dass das Filmplakat seinen Helden Deuce vor dem schiefen Turm von Pisa zeigt, gibt eine gewisse Ahnung davon, wie unausgegoren und schlampig der Film gearbeitet ist."
"So kehrt Rob Schneider nun zurück, diesmal als European Gigolo an der Seite seines früheren Zuhälters. Außer den geographischen Gegebenheiten ist alles beim Alten geblieben. Die Fortsetzung des schlechten Scherzes ist erneut ein schlechter Scherz. Irgendwie ist auch Til Schweiger in diese Klamotte geraten. Er spielt einen der besten europäischen Gigolos, was sich unschwer an seinem eleganten Namen erkennen lässt: Heinz Hummer. Wasser auf die Mühlen aller Til-Schweiger-Hasser."
Wer braucht schon einen Trottel als Gogolo, fragt Philipp Bühler. Der Kritiker findet den Film nur peinlich. "Pausenlos durchbricht Rob Schneider Geschmacksgrenzen, ohne wirklich Böses im Schilde zu führen. Im Grunde ist er ein feiner Kerl, der sich in der Tradition eines Gene Wilder oder Mel Brooks sieht, aber selbst Lichtjahre von den Farrellys entfernt bleibt. Er kann es einfach nicht besser, doch selbst das bestärkt seine junge, männliche Zielgruppe im Gefühl der Überlegenheit. Das ist das eine Geheimnis seines Erfolgs. Das andere ist die Freundschaft mit Adam Sandler, der ihn auch hier wieder als Produzent unterstützt. Til Schweiger, es lässt sich nicht länger verheimlichen, ist auch dabei. Er spielt eine man-whore mit großem, nun ja, Talent und kurzer Lebensdauer."
Jenni Zylka schreibt einige Themen des Films auf und will dadurch abschrecken.
Elmar Schütze sagt es eindeutig: "Der Film DEUCE BIGALOW: EUROPEAN GIGOLO, in dem es um einen US-amerikanischen Callboy im Vorruhestand geht, den es irgendwie nach Europa verschlagen hat, kommt nicht wirklich gut dabei weg. Zu viel Klamauk, zu viel Klischees, zu viel kalkulierte Gags, schreiben diejenigen, die den Film von Berufs wegen schon gesehen haben." Außerdem berichtet der Kritiker von den Schamgrenzen auf der Premiere.
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