Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

ELIZABETHTOWN

ELIZABETHTOWN

Regie Cameron Crowe
Kinostart 03.11.2005

Kritiken • ELIZABETHTOWN

03. November 2005 | ELIZABETHTOWN • Kritik • Berliner Zeitung

Die hätte vielleicht eine schöne romantische Komödie werden können, meint Bert Rebhandl. Ist es aber nicht. Der Regisseur "vermag aus den vielen Details keine Geschichte zusammenzusetzen ... Während Crowe seine Signale eigentlich recht subtil setzt, gibt es zwischendurch immer wieder Dialoge in Großaufnahme, die wie eingeschoben wirken und in denen alles deutlich ausgesprochen wird, was ohnehin schon klar war. Diese Szenen wirken, als wären sie so nachgedreht wie das Ende, mit dem Crowe seinen Film mühsam zu retten versucht."

03. November 2005 | ELIZABETHTOWN • Kritik • Die Tageszeitung

ELIZABETHTOWN ist kein wirklich guter Film. Ja, aber er hat ganz nette Stellen, meint Barbara Schweizerhof. "Mit der Sympathie für die Hauptdarsteller in ELIZABETHTOWN sieht es schon weniger eindeutig aus. Nicht alle mögen Kirsten Dunst. Andere gehen extra ihretwegen hin. Mit den Anhängern von Orlando Bloom ist es dasselbe, allerdings spiegelverkehrt: Wer Dunst mag, lehnt in der Regel Bloom ab und anders herum. ELIZABETHTOWN ist wahrscheinlich der rare Fall, in dem die "Chemistry" zwischen den Fans noch hinter der zwischen den Stars zurückbleibt."

03. November 2005 | ELIZABETHTOWN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler reflektiert über die Musik im Film. "In diesem zehn, fünfzehn Minuten langen Medley geht Cameron Crowes Konzept, mit jedem Musikeinsatz den Zauber des Beginnens aufs Neue zu beschwören, tatsächlich auf. Die Bewegung der Musik fügt sich in den Fluss der Bilder ein, und beides zusammen erzeugt ein kontemplatives Wechselspiel, das sich gegenseitig erhellt und kommentiert. Genau hierin liegt allerdings auch die Tragik von Elizabethtown: Das Gelingen im Kleinen macht das Scheitern im Großen umso deutlicher. Ein ausgeklügelter Soundtrack macht nun einmal noch keinen Ensemblefilm, und so findet sich der Zuschauer zwischen allen Stühlen wieder."

03. November 2005 | ELIZABETHTOWN • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala schwärmt für den Film. "Man kann dieses dreifache ELIZABETHTOWN allerdings auch völlig anders sehen: als genialisches Vergnügen, als wilde Achterbahnfahrt zwischen Lachen und Weinen, als Traum von Film, der eine Welt eröffnet. Wie rasant und zugleich elegant der junge Drew aus seiner Firma gekickt wird, vom grausigsanft-sarkastischen Konzernchef höchstpersönlich! Wie turbulent verrückt dann die amerikanische Hinterland-Mischpoke, furios angeführt von Drews steptanzsüchtiger Mutter (die lustigste Witwe der Welt: Susan Sarandon)! Und wie verführerisch zart die Beziehung, die sich bald zwischen Drew und Stewardess Claire entfaltet - angefangen mit einem nächtlichen Marathon-Telefongespräch!"

02. November 2005 | ELIZABETHTOWN • Kritik • fluter.de

Martin Maaß wollte den Film von Anfang an mögen - ging aber nicht. "Wir sehen eine Liebesgeschichte, mögen das Paar, aber es will nicht funken auf der Leinwand. ... Das alles findet in einem warmherzigen und skurrilen Mikrokosmos statt ... aber das komplizierte Netz aus einzeln wunderschönen Fäden und wirklich liebenswerten Menschen, das Crowe webt, findet nicht zu einem überzeugenden Stück Stoff zusammen. Schon gar nicht, als es zum Schluss noch eben ein Roadmovie wird."

31. Oktober 2005 | ELIZABETHTOWN • Kritik • br-online.de

Eine langweilige Schnitzeljagd sah Margret Köhler. "So richtig warm wird man nicht mit dem Duo - der Brite Orlando Bloom profiliert sich als blasser Typ und Kirsten Dunst ist nur nervig-nett, aber sonst nichts. Etwas Würze in die Chose bringt Susan Sarandon als Witwe, die mit lockerem Mundwerk und Witz auftritt und so aufregende Ideen für die Zukunft wälzt wie Kochen-, Lachen- und Tap-Dance-Lernen."

27. Oktober 2005 | ELIZABETHTOWN • Kritik • film-dienst 22/2005

Distanz zur Hauptfigur hatte Rüdiger Suchsland den ganzen Film lang. "Crowes erster Film nach fast fünf Jahren ist ein Film von überdurchschnittlicher Qualität, stilistisch differenziert, stellenweise sehr gefühlvoll erzählt, getragen von einem, bei Crowe schon üblich gewordenen, wunderbaren Soundtrack. Mit ELIZABETHTOWN untermauert er seinen Ruf als einer der interessantesten zeitgenössischen US-Regisseure - doch zugleich ist dies sein bislang schwächster Film ... ELIZABETHTOWN wirkt wie ein überspanntes Medley aller bisherigen Filme Crowes. Für ein Drama ist das zu wenig ernst und feinfühlig, für eine Komödie zu liebenswert und zu wenig böse. So wird der Film in seiner Unentschiedenheit zum Symbol der derzeitigen Schwäche-Periode Hollywoods, deren Ursache nicht zuletzt im Bestreben liegt, es allen und jedem recht zu machen."

Oktober 2005 | ELIZABETHTOWN • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

05. September 2005 | ELIZABETHTOWN • Kritik • Der Spiegel

Laut Wolfgang Höbel haben viele Kritiker über den Film gelästert. "Zugegeben wirkt es grotesk reaktionär, was Cameron Crowes in ELIZABETHTOWN (an dem Tom Cruise mitproduziert hat) erzählt; aber oft ist es auch zum Schreien komisch, wie da Rock'n'Roll und ein süß flirtendes Paar plötzlich in den Dienst einer amerikanischen Vaterlandspredigt gestellt werden - und ausgerechnet die Anti-Irak-Kriegs-Kämpferin Sarandon, die im realen Leben für ihr Engagement böse angefeindet wurde, ist mittenmang dabei. In diesem Sinne: Absolut interessanter Film!"

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,89416