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BLACKOUT JOURNEY

BLACKOUT JOURNEY

Regie Siegfried Kamml
Kinostart 19.01.2006

Kritiken • BLACKOUT JOURNEY

23. Januar 2006 | BLACKOUT JOURNEY • Kritik • Der Tagesspiegel

Hans-Jörg Rother hat es entdeckt: Wer nach amerikanischen Vorbildern schielt, braucht unbedingt einen englischen Titel. "Aber was hat der Film zu sagen? Dass Verdrängungen sich immer an den Schwächsten rächen? Man weiß nicht, ob man mit Valentin oder mehr noch mit seinem Darsteller Arno Frisch, dessen Gesicht aus Michael Hanekes nervenstrapazierenden FUNNY GAMES gut in Erinnerung ist, Mitleid haben soll. Alle scheinen in diesem Film überfordert, am Ende auch der Zuschauer, der keinen Sinn finden kann. Der von der Werbebranche kommende Regisseur mag die Kamera noch so oft auf der Straße vor Freude tanzen lassen, die Figuren werden davon nicht glaubwürdiger oder gar interessant. Und die österreichische Postkartenlandschaft ist auch kein Trost."

17. Januar 2006 | BLACKOUT JOURNEY • Kritik • film-dienst 02/2006

Rolf-Ruediger Hamacher ist traurig, daß der Film am Unvermögen der drei Drehbuchautoren scheitert, "eine plausible Geschichte mit glaubwürdigen Charakteren und Konflikten zu entwickeln. Der mit psychiatrischem Halbwissen unterfütterte Genremix aus Road Movie und Beziehungsdrama verbindet sich an keiner Stelle zu einem Ganzen, zumal der bisher nur durch stereotype Actionware vorbelastete Uwe Kossmann und seine beiden Drehbuchdebütanten ein Klischee ans andere reihen und schamlos die Filmgeschichte plündern (etwas RAIN MAN). Ebenso erbärmlich sind die als Hommage an Filmklassiker gedachten Regieeinfälle Sigi Kammls."

17. Januar 2006 | BLACKOUT JOURNEY • Kritik • fluter.de

Stefanie Zobl ist nur teilweise überzeugt von den Psychotrip. "Teilweise nerven die künstliche Konstruktion der Geschichte und die Klischées, die in dem Film gegeneinander ausgespielt werden. Doch trotz mancher Schwächen zählt letztendlich das konzentrierte Spiel der Hauptcharaktere Marek Harloff, Arno Frisch und Mavie Hörbiger und dass sich das Roadmovie einem wichtigen und aktuellen Thema widmet: Wie sehen die psychologischen Folgen von Gewalt, insbesondere eines Terroraktes, aus und wie funktioniert persönliche Vergangenheitsbewältigung (oder auch nicht)?"

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