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DIE BOXERIN

DIE BOXERIN

Regie Catharina Deus
Kinostart 09.02.2006

Kritiken • DIE BOXERIN

07. Februar 2006 | DIE BOXERIN • Kritik • fluter.de

Zurückhaltend und thematisch passend spröde nennt Jenni Zylka DIE BOXERIN. "Vor allem die sonst als klassische Fernsehschönheit eher unterforderte Katharina Wackernagel überrascht als Joe – zorniger und explosiver kann man kaum gucken, kann man sich kaum bewegen, verzweifelter kann man kaum lieben. ... Vor allem Manon Straché als Joes Mutter und Martin Brambach als Trainer Igor, der sich erst nach langem Kampf für Joe als weibliches Boxstallmitglied durchringen kann, bringen auf der Dialogebene das Leben in den Film – sie beide können authentische Dialekte, die zusammen mit ihren Gesichtern die Atmosphäre verdichten. Die Restsprache im Film wirkt dagegen oft sehr gekünstelt."

07. Februar 2006 | DIE BOXERIN • Kritik • br-online.de

Kirsten Liese bescheinigt dem Film, eine eindrucksvolle Sozialstudie zu sein. Der Hauptdarstellerin "merkt man nicht nur an, dass sie eigens für diesen Film fünf Monate Boxunterricht nahm, sie meistert diese spröde Kämpfernatur, die mit ihren Aggressionsschüben ein wenig an die "Rosetta" der belgischen Gebrüder Dardenne erinnert, mit Furor. Im Gegensatz jedoch zu Clint Eastwoods "Million Dollar Baby" ist "Die Boxerin" keine Erfolgsgeschichte, auch wenn es am Ende so etwas wie einen Hoffnungsfunken gibt. Es ist eher eine Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau, die viele Schläge einsteckt, bevor sie sich von landläufigen Weiblichkeitsidealen freiboxt."

06. Februar 2006 | DIE BOXERIN • Kritik • Berliner Zeitung

Wie Marin Majica feststellt, ist es Katharina Wackernagels Präsenz, die den Film DIE BOXERIN sehenswert macht. "Sogar trotz der phrasenhaften Dialoge, die Wackernagel engagiert als Stilmittel verteidigt: als Verfremdung, weil diese Sätze wie aus einem Song oder einer Fernsehserie entliehen wirken. Zumindest bleibt Wackernagels Darstellung davon unberührt. Auch das Ende mit dem obligatorischen Schlusskampf verrutscht dank ihres Schauspiels nicht ins Kitschige. 'Joe weiß noch lange nicht, wie es weitergehen wird. Es geht für sie keine Tür auf, es wird ihr kein Weg geebnet', beschreibt Wackernagel den Schluss und weckt die Hoffnung, für sie möge das Gegenteil gelten."

02. Februar 2006 | DIE BOXERIN • Kritik • Der Tagesspiegel

Eindrucksvoll nennt Christina Tilmann das Filmdebüt. "DIE BOXERIN konzentriert sich ganz auf seine Hauptdarstellerin Katharina Wackernagel, die so furios und stark agiert: voller Wut, Kraft, Unbedingtheit. Und schön, auf eine dunkle, spröde Art. Immer wieder haut DIE BOXERIN auch dem Zuschauer eine rein: Wenn Joe wieder Angst kriegt, einknickt, nachgibt, klein wird. Anders als Clint Eastwoods MILLION DOLLAR BABY, der zur fast gleichen Zeit entstand, ist das keine Erfolgsgeschichte, keine Geschichte einer Boxerin, die mit traumwandlerischer Sicherheit durch jeden Kampf geht. Sondern eher eine Geschichte des Scheiterns."

02. Februar 2006 | DIE BOXERIN • Kritik • film-dienst 03/2006

Eine mit viel Gespür fürs Milieu inszenierte Geschichte hat Ulrich Kriest gesehen. "Doch kann sich der um einen reflektierten Realismus bemühte Film nicht recht entscheiden, inwieweit sich Milieustudie und triviale Genre-Konventionen des Boxfilms wechselseitig bedingen, durchdringen oder negieren. ... Obwohl der Mut der Hauptdarstellerin Katharina Wackernagel zu rauer Hässlichkeit mehr als bewundernswert ist und ihre Darstellung überzeugt, wird ihre Leistung dadurch verwässert, dass ihr der Film mit bekannten (Neben-)Darstellern wie Manon Straché und Winfried Glatzeder starke (Fernseh-)Gesichter zur Seite stellt, deren Rollen aber unterentwickelt bleiben."

29. Januar 2006 | DIE BOXERIN • Kritik • Der Tagesspiegel

Esther Kogelboom und Norbert Thomma sprechen mit der Schauspielerin Katharina Wackernagel.

12. September 2005 | DIE BOXERIN • Kritik • Presseinfomation Filmfest Oldenburg

"Die Jury lobte DIE BOXERIN als außerordentlich professionelles Debüt der Regisseurin Catharina Deus. Die Entscheidung [für die Vergabe des German Independent Award] stützte sich zu wesentlichen Teilen auf die exzellente Arbeit mit den Schauspielern und herausragende Leistung von Hauptdarstellerin Katharina Wackernagel, die, wie es in der Begründung heißt, 'eine schwierige Rolle unvergesslich interpretiert'. Auch dem Rest des Ensembles gelang es nach Einschätzung der Jury, jeder Figur zu einem 'eigenen glaubwürdigen Leben zu verhelfen'."

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