Wüsten Witz besitzt das Musical-Drama für Wolfgang Höbel. "Wenn schon eine absurde Story, dann mit choreographischem Schmackes und blendend gelaunten Schauspielern ... Eine Stunde lang wird getanzt, geblödelt und in alten Schlagern geschwelgt, dass es eine Lust ist. Dann aber hat die Romanze ein Ende und die Zigaretten fordern ihren Preis. Der sündhafte Held muss sterben, das kriegt Torturro dann nicht ganz so schmissig hin wie all die durchgeknallten Straßentänzeleien zuvor."
Laut Anke Westphal hat sich der Regisseur radikal dafür entschieden, "nur in Trivialitäten zu erzählen, in Schlagern, Popsongs und vielen schmutzigen Worten. Wenn der Film in die deutschen Kinos gelangen sollte - was zu hoffen ist -, dürften sich viele Zuschauer an singenden Schweißern, trällernden Bauarbeitern und tanzenden Cops, an Kate Winslets Busengymnastik, Susan Sarandons Prügeleien und Christopher Walkens Ballettsprüngen freuen. Mit jedem vergehenden Festivaltag wird dieser Film, der am Ende noch den richtigen Ton wahrt, bunter werden."
Als entfesseltes Musical bezeichnet Christina Nord den Film. "Immer, wenn Handlung oder Dialoge stocken, wird gesungen und getanzt - und zwar so, dass die Stimmen der Darsteller den Originalsoundtrack begleiten. Meistens sind es Gassenhauer ... Die Witze sind versaut, die Wortspiele obszön, der Plot nebensächlich, und Kate Winslet zerstört als Sexbiest, was immer sie noch an TITANIC-Aura ausstrahlte."