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DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN

DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN

Regie John Madden
Kinostart 04.05.2006

Kritiken • DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN

07. Mai 2006 | DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN • Kritik • Der Tagesspiegel

Zwei Probleme hat der Film für Martin Schwickert. "Das eine heißt Anthony Hopkins, der dem Geschehen in halluzinatorischen Rückblenden regelmäßige Besuche abstattet. Wie oft muss man ihn noch in der Rolle des brillanten Psychopathen sehen? Was Hopkins an Routine zu viel hat, fehlt Gwyneth Paltrow an Überzeugungskraft. In EMMA und SHAKESPEARE IN LOVE leuchtete etwas, wenn Paltrow die Szenerie betrat. Aber seit sie die dunklen Seiten des Lebens auszuloten sucht, scheitert sie – zuletzt an der schriftstellerischen Selbstzerfleischung von Sylvia Plath. Auch in DER BEWEIS fehlt es ihr an Aura."

05. Mai 2006 | DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN • Kritik • Berliner Zeitung

Mariam Schaghaghi spricht mit der Schauspielerin Gwyneth Paltrow über Genie und Wahnsinn, Trauer und die Liebe zur Familie.

04. Mai 2006 | DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN • Kritik • Berliner Zeitung

So richtig schreibt Carmen Böker nicht, ob ihr diese Versuchsanwendung zwischen Gefühl und Verstand gefallen hat. "Es wird dann, glücklicherweise, keine Genie-findet-seinen-Weg-Geschichte daraus, die in Lorbeerkränzen gefasst endet. DER BEWEIS handelt von einer Tochter, die endlich selbst zu laufen lernt - mit dem sehr realistischen und überwiegend unsentimental avisierten Risiko zu stolpern, sich zu viel zuzutrauen, sich nicht mehr nur auf Zahlenkolonnen verlassen zu können."

03. Mai 2006 | DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN • Kritik • fluter.de

Die Formel für einen tatsächlich spannenden Wissenschaftsthriller hat Regisseur John Madden hier definitiv nicht gefunden, meint Philipp Bühler. "Der Film ist nicht nur eine Bühnenadaption, er sieht auch so aus. Viel flatterndes Papier, unaufgeräumte Schreibtische, bis spät in die Nacht brennende Leselampen – das sind die Freuden der Mathematik. Ein Versuch, das potenziell langweilige Thema zu veranschaulichen, findet nicht statt. Stattdessen setzt der Film ganz auf ein schwieriges Vater-Tochter-Verhältnis und verzettelt sich dabei in Rückblenden. So bleibt alles an den Schauspielern/innen hängen."

01. Mai 2006 | DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN • Kritik • br-online.de

Ganz langsam bringt John Madden uns die weibliche Hauptfigur mit ihren Schwächen und Stärken, ihrer Hilflosigkeit und Hysterie näher, schreibt Margret Köhler. "Der Film funktioniert (manchmal etwas holpernd) in seinem Bemühen, Lösungen und Wahrscheinlichkeiten in der Mathematik den oft leidvollen Erfahrungen menschlicher Existenz gegenüberzustellen. Auch wenn Werte wie Liebe und Vertrauen schwerer zu beweisen sind als nachprüfbare Zahlenkombinationen. Da muss man beim Zuschauen ganz schön aufpassen, den Faden nicht zu verlieren."

29. April 2006 | DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN • Kritik • Berliner Zeitung

Mariam Schaghaghi spricht mit Schauspieler Anthony Hopkins, dem Verwandlungskünstler.

25. April 2006 | DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN • Kritik • film-dienst 09/2006

Wenig Erfolg wird der Film haben, behauptet Felicitas Kleiner. "Die Transformation von James Auburns Bühnenstück scheitert, weil die leidenschaftlichen Wortgefechte, die die Handlung bestimmen, nicht durch eine eindrückliche Bildsprache ergänzt werden, die die Gefühle und Geisteszustände der Protagonisten vermitteln würde; insgesamt wirkt das Drama ziemlich statisch. Zwar versucht Madden, durch die Verwirrung der Chronologie der Ereignisse etwas von der Unsicherheit und Zerrüttung seiner Heldin in der Montage lebendig werden zu lassen, doch wirkt diese Verrätselung eher bemüht als atmosphärisch dicht."

08. September 2005 | DER BEWEIS - LIEBE ZWISCHEN GENIE UND WAHNSINN • Kritik • Der Spiegel

Einen ernsthaften und oft mitreißenden Flirt mit dem Wahnsinn sah Wolfgang Höbel. "Es heult, bibbert, seufzt und leidet Paltrow hier mal wieder, dass man sie auf der Stelle zur Oberheulsuse und Ehren-Maria-Schell des Weltkinos ernennen möchte - und doch ist die Atmosphäre des Films ebenso ergreifend wie Paltrows virtuoses Spiel als ellenlange und klapperdürre Wahnsinnsbeute. Um genau zu sein: So ganz wird sie eben dann doch nicht verrückt. Der in Venedig gleich mehrfach präsente Jake Gyllenhaal, der hier einen sansoweichen Mathematikstudenten spielt, rettet Catherine nämlich. Ein schöner Heuler."

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