Eine ergreifende psychologische Präzision gelingt der Regisseurin, meint Daniele Muscionico. Allerdings macht sie auch "bei der Verfilmung des (eigenen) Buches, das von einer Zeitungsnotiz inspiriert sein soll, mindestens zwei Fehler: Sie setzt für die Kindheitserinnerungen eine aufdringliche Ästhetik ein (dräuende Musik, ein gefühlsschwangeres Setting in morbidem Graubraun); und sie vertraut der Kraft des Hauptstrangs ihrer Geschichte zu wenig."
Als italienisches Familiendrama, welches auch gut und gern als Hollywood-Film durchgehen würde, sag Anke Westphal. "Dass eine schreckliche Vergangenheit nicht davor bewahrt, einen Platz in der Gegenwart finden zu müssen und dass manche Verwundungen nicht heilbar sind - das ist wahr, doch dieser schöne Film wollte niemandem weh tun, nicht einmal der Hauptfigur."