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SIEGFRIED

SIEGFRIED

Regie Sven Unterwaldt jr.
Kinostart 28.07.2005

Kritiken • SIEGFRIED

28. Juli 2005 | SIEGFRIED • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Springer weiß nicht, warum dieser Held Kölner Dialekt sprechen muss. "Tom Gerhardt hat sich damit jedenfalls die Mundart jenes Hausmeisters Dieter Krause bewahren können, den er auf Sat.1 mimt. Mit dieser Parodie auf einen urdeutschen Spießer oder seinen Auftritten als Prolet Tommie ist der Entertainer populär geworden. Für seine jüngste Rolle musste er sich von diesen Figuren nicht besonders weit entfernen."

28. Juli 2005 | SIEGFRIED • Kritik • Frankfurter Rundschau

Nicht so viel denken, empfiehlt Michael Kohler. "Dass Tom Gerhardts SIEGFRIED die allerdümmste Adaption des altgermanischen Nibelungenliedes werden würde, war nicht anders zu erwarten. Dass es aber an Witz noch Friedrich Hebbels schwerblütige Nibelungen-Tragödie unterbietet, erstaunt dann doch. ... Ein im Kölschen Idiom vorgetragener Kalauer jagt den nächsten, und dabei tritt nicht einmal ein Düsseldorfer Hunne auf. Selbst das anarchische Proletentum, dass den Erkans und Stefans ihr Gran Unterhaltung verlieh, zerschellt an Gerhardts Heldenbrust zu öder Einfallslosigkeit. Verlass ist bei Siegfried lediglich auf die Analfixierung deutscher Humoristen."

28. Juli 2005 | SIEGFRIED • Kritik • Neues Deutschland

Alexandra Exter bliebt nur zu sagen, daß der Film doof ist.

27. Juli 2005 | SIEGFRIED • Kritik • Die Tageszeitung

SIEGFRIED ist für Sabine Leucht ein Nationalepos ohne Blut und Verstand. Man darf "darüber staunen, wenn in dieser rheinischen Mundartvariante des deutschen Nationalepos der Ball in Sachen Komik so flach gehalten wird, dass man sich schon freut, wenn der Baby-"Held" einer Dorfschönen mit zwei Zügen beide Brüste platt saugt: Blopp! Dieser Gag ist überraschend und hat den Vorteil, dass er nicht dauernd neu aufgelegt wird. ... Statt den zischenden Untergang einer alten Welt zeigen Unterwaldt-Gerhardt also den blutleeren Siegeszug des Guten. Und das so penetrant, dass man ihm gerne nie wieder begegnen würde. Ein Film allenfalls für Vollzeit-Sechzehnjährige mit dem Horizont eines Siggis und dem Gemüt eines - Schweins?"

26. Juli 2005 | SIEGFRIED • Kritik • br-online.de

Vieles erinnert Andrea Mirbeth an die deutschen Klamauk- und Blödesfilme. "Mit den Nibelungen hat Siegfried nur noch seinen Namen gemeinsam, der Sagenstoff wird ohnehin umgedichtet, die Geschichte neu geschrieben. Gut gemacht ist der Film allerdings, die Dramaturgie funktioniert, die Pointen sitzen, und Regisseur Sven Unterwaldt, der neben den 7 ZWERGE und WIE DIE KARNICKEL vor allem Fernsehen gemacht hat mit "Berlin Berlin" oder "Alles Atze", dreht seine Filme wie zig aneinander gereihte Kurz-Sketche. Schade ist eigentlich nur, dass das alles so oft unterhalb der Gürtellinie verhandelt wird und eher an Kindergartenspiele als an Kinounterhaltung erinnert."

Juli 2005 | SIEGFRIED • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

2005 | SIEGFRIED • Kritik • fluter.de

Der Siggi von Tom Gerhardt füllt für Claudia Hennen keinen Kinofilm. "zu abgedroschen wirkt sein Grinsen, zu träge sein Mundwerk. Verglichen mit der Spießer-Parodie in Gerhards Fernsehserie "Hausmeister Krause", mittlerweile in der sechsten Staffel, bleibt diese Type eindimensional. Eingefleischte Gerhard-Fans dürften sich immerhin am gewohnten Kölner Lokalkolorit ergötzen, Proll-Sprüche im Stil von "Du Frittenkopp, ich schneid dich in Scheiben!" inbegriffen."

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