Inhalt • L.A. CRASH
36 Stunden in L.A.: 36 Stunden im Leben einer Handvoll Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch führt das Schicksal sie zusammen, lässt ihre Wege kreuzen und wieder auseinander gehen, ihre Leben für kurze Zeit in den gleichen Bahnen laufen. Sie sind Bewohner einer Megacity im ganz normalen Ausnahmezustand, hin und her gerissen zwischen Angst, Wut und Verzweiflung und der alles überwindenden Kraft der Hoffnung und des Glücks.
Kritik • L.A. CRASH • 03. August 2005 • fluter.de
Philipp Bühler hat ein berührendes Drama über den Rassismus gesehen. "Manchmal scheint der Film alle Fragen zum Thema Rassismus auf einmal beantworten zu wollen: woher er kommt; wo er hinführt, wie man ihn überwindet und warum das unter Umständen nichts mehr nützt. Aber, und das ist die Stärke des Films, am Ende bleibt doch vor allem Ratlosigkeit. ... Hier geht es eben nicht nebenbei um Rassismus. Es geht immer um Rassismus und um nichts anderes. Der Zwang jeder Episode und jeder Figur, bei aller Knappheit über sich hinauszuweisen, führt dann schon mal zu solchen Kitschgewittern wie jenem "reinigenden" Schneesturm, der deutlich an den berüchtigten Froschregen aus MAGNOLIA erinnert."