Inhalt • LOVESONG FOR BOBBY LONG
Als sie vom Tod ihrer Mutter erfährt, kehrt die 17jährige Purslane Hominy Will zurück in ihre Heimatstadt New Orleans. Aber sie verpaßt das Begräbnis, dann stellt sie fest, dass sich der Familiensitz in eine Bruchbude verwandelt hat. Außerdem muß sie sich mit zwei fremden Männern arrangieren, die sich im Haus eingenistet haben: mit dem in die Jahre gekommenen Ex-Literaturprofessor Bobby Long und seinem Schützling Lawson Pines. Pursys Mutter hat den Dreien das Haus zu gleichen Teilen vermacht. Ganz allmählich lernen sie sich kennen...
Crew • LOVESONG FOR BOBBY LONG
Regie: Shainee Gabel
Darsteller: John Travolta, Deborah Unger, Clayne Crawford, Gabriel Macht, Scarlett Johansson ...
Verleih/Copyright: Tobis, Berlin
Kritik • LOVESONG FOR BOBBY LONG • Juli 2005 • flim-dienst 15/2005
Als psychologisch aufschlussreich schätzt Ulrich Kriest den Film ein. "Erst allmählich gewinnt die Geschichte, die LOVESONG FOR BOBBY LONG erzählt, an Kontur, erlaubt sich Abschweifungen, Blindstellen und retardierende Momente. An die Stelle Plotpoint-orientierten Erzählens setzt der Film auf epischen Atem und Atmosphäre, was ihm durch seine ungewöhnliche Literarizität gut bekommt. Die einzige Pointe, die der Film in der Erzählgegenwart auszuspielen hat, ahnt man früh. In der Summe zeichnet er ein melancholisches Gruppenporträt, dessen roter Faden fast philosophisch von Werden und Vergehen handelt und in dem jeder Todesfall die Möglichkeit beinhaltet, sein Leben neu zu justieren."