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MR. & MRS. SMITH

MR. & MRS. SMITH

Regie Doug Liman
Kinostart 21.07.2005

Kritiken • MR. & MRS. SMITH

21. Juli 2005 | MR. & MRS. SMITH • Kritik • Berliner Zeitung

Brutal langweilig fand Carmen Böker die Komödie. "MR. & MRS. SMITH bringt vielleicht, wie ein US-Kritiker schrieb, die zurzeit "most sexy" Schauspieler gemeinsam auf die Leinwand, und sie haben derzeit aus privaten Gründen viel Publicity, was auch dem Film mehr Aufmerksamkeit beschert. Aber denken Sie immer daran: Eigentlich sollte Nicole Kidman eine Titelpartie spielen. Und dann Catherine Zeta-Jones. Und statt Pitt waren auch Johnny Depp und Will Smith für die männliche Hauptrolle im Gespräch. Es hat sich also so mancher gegen diesen Film entschieden."

21. Juli 2005 | MR. & MRS. SMITH • Kritik • Der Tagesspiegel

Als elegante Action bezeichnet Birte Hedden den Film. "Nicht nur wegen seiner Hauptdarsteller Brad Pitt und Jolie kommt der Actionfilm optisch eindrucksvoll daher. Die Szenen sind fast schon liebevoll choreografiert - tänzerisch leicht und dann elegant am Computer nachbereitet. Die Geschichte setzt zwar auf übliche Verfolgungsjagden, Schießereien und Explosionsfeuerwerke. Auch wirken John und Jane zunächst wie die typisch hohlen Kampfmaschinen, die einander so lange bekämpfen, bis sie sich im Showdown ihrem gemeinsamen Gegner stellen. Doch die Figuren entwickeln sich - nicht auf hohem Niveau, aber immerhin: Der brutale Zweikampf entfesselt wenigstens die sexuelle Leidenschaft."

21. Juli 2005 | MR. & MRS. SMITH • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der eigentliche Auftragskiller sei die Ehe, meint Heike Kühn. "Es ist schon wundersam, wie unverblümt und martialisch das Paar, dessen Liebe bedroht wird, bei Liman morden kann. Schließlich muss die Ehe gerettet werden. Die Actionszenen sind fulminant, die Ausbildung der beiden Schauspieler durch Terrorexperten war akribisch. Bei allem Geballere bleibt das Gefühl, permanent Ersatzhandlungen zuzuschauen. Jeder Schusswechsel zwischen Eheleuten eine Sexszene, jeder Kampf gegen Neider und Bösewichte ein Ausschalten potentieller Verführer, die das perfekte Paar spalten könnten. Soll die Ehe nicht mörderisch sein, muss sie dem Rest der Welt ein Schlachtfeld bereiten."

21. Juli 2005 | MR. & MRS. SMITH • Kritik • Junge Welt

Einen Killerfilm über die moderne Ehe haben Tina Heldt und Peer Schmitt gesehen. "Zwischen Therapie und Konversation findet das eigentliche Ausbalancieren statt. Das sind die Blöcke der Choreographie von Action und Tanz, zwischen Geballer und Erotik. Wenn Jolie und Pitt miteinander Tango tanzen, beschießen sie sich mit Worten und tasten sich unauffällig nach Waffen ab. Tanzen und Töten fallen schließlich in einer finalen Kampfchoreographie zusammen. ... Gleichberechtigt oder nicht, die scheinbar nur harmlos doppeldeutigen Bürger in ihren befriedeten Vorstädten sind Killer. Das Messer, das den blutigen Lammbraten schneidet, sich gegenseitig in den Schlund zu rammen, ist ihre Vorstellung von Therapie. Die Unverwüstlichkeit von Tom & Jerry wird so zum gültigen Integrationsmodell der Ehe unter aufgerüsteten Bedingungen."

20. Juli 2005 | MR. & MRS. SMITH • Kritik • fluter.de

Eine Kreuzung aus DER ROSENKRIEG und DIE BOURNE IDENTITÄT hat Frank Geissler gesehen. "Wirklich wichtig ist all das natürlich nicht, ganz vergnüglich aber irgendwie schon. Vielleicht, weil die Funken einfach sprühen müssen, wenn zwei der größten Sexbomben Hollywoods gemeinsam vor der Kamera stehen. Vielleicht aber auch, weil MR. & MRS. SMITH letztlich von einer etwas ungewöhnlichen Paartherapie erzählt. Und die Geschichte von zwei Menschen, die sich zwar einerseits lieben, sich aber andererseits ab und an am liebsten gegenseitig umbringen würden, dürfte so manchem nicht ganz unbekannt vorkommen."

20. Juli 2005 | MR. & MRS. SMITH • Kritik • Der Spiegel

Zwei Hollywood-Superstars, flotte Sprüche und jede Menge Action hat Sven von Reden gesehen. "Pitt und Jolie haben genügend Präsenz, sich auch gegen das größte Tohuwabohu um sie herum durchzusetzen. Zerknirscht, zweifelnd und unsicher auf der Couch des Eheberaters machen sie ebenfalls eine gute Figur. ber in den restlichen Szenen gelingt es weder Regisseur noch Darstellern, eine überzeugende Chemie zwischen den Hauptfiguren zu schaffen. ... Da hatte Liman zwei der attraktivsten Schauspieler Hollywoods zur Verfügung und heraus kommt ein Film, der so züchtig ist wie ein Bauhaus-Stuhl. Während in den Screwball Comedys der Sex durch ausschweifende Wortgefechte ersetzt wurde, zeigt MR. & MRS. SMITH statt von Lust erhitzten Körpern überbordende Action. Als Fortschritt kann man das nicht bezeichnen."

18. Juli 2005 | MR. & MRS. SMITH • Kritik • br-online.de

An der hanebüchenen Story hat es laut Margret Köhler nicht gelegen, daß diese krude Kreuzung zwischen Beziehungskomödie, Rosenkrieg und Actionabenteuer so viele Zuschauer in den USA ins Kino lockte. "Logik hat hier nicht unbedingt Pate gestanden, die Spannung legt sich auch bald, was bleibt ist Hauen und Stechen. Nicht zu vergessen zwei gut aussehende Schauspieler, die sich lässig und sexy geben. Angelina Jolie im hautengen Dress macht sich gut, Brad Pitt im schicken Zwirn ebenso. Das war's dann auch schon."

Juli 2005 | MR. & MRS. SMITH • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Juli 2005 | MR. & MRS. SMITH • Kritik • film-dienst 15/2005

Diese Szenen einer Ehe wirken für Michael Kohler auf den ersten Blick wie eine etwas aus der Art geschlagene Sophisticated Comedy. Aber der Film entpuppt sich für den Kritiker rasch als ärgerliche Versuchsanordnung. "Im Vertrauen auf die Sympathiewerte seiner Hauptdarsteller hat Regisseur Doug Liman völlig darauf verzichtet, ihren Figuren so etwas wie menschliche Eigenschaften mitzugeben. Stattdessen steuert die Handlung schnurstracks auf ein in Glitzerglasur getauchtes Hauen und Stechen zu, das nach einem einigermaßen eleganten Pas de deux unvermittelt ins krude Massensterben übergeht. ... Ihre Tarnnamen sind vor allem eines: Camouflage für ein fehlkalkuliertes Starkino, und entsprechend ist der größte Witz des Films, dass man mit zwei bloßen Leerstellen fiebern soll - dabei entwickelt diese Romanze nicht einmal Reibungswärme."

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