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MADAGASCAR

MADAGASCAR

Regie Eric Darnell
Tom McGrath
Kinostart 14.07.2005

Kritiken • MADAGASCAR

08. November 2010 | MADAGASCAR • Kritik • Madagascar

Mehr Trailer und mehr Bilder zu MADAGASCAR auf trickfilm-zeit.de

01. November 2010 | MADAGASCAR • Kritik • Madagascar

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15. Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • Der Tagesspiegel

Als eher harmlosen Disneyfilme bezeichnet Martin Schwickert MADAGASCAR. "Die Konfrontation der degenerierten Zoobewohner mit den Härten des Darwinismus hätte man sich deutlich humorvoller, fantasiereicher und auch ein bisschen gemeiner vorstellen können. ... Als Familienfilm ist MADAGASCAR halbwegs unterhaltsam, aber ihm gelingt es im Gegensatz zu dem postmodernen Mythenplünderer SHREK oder dem überschäumend kreativen FINDET NEMO nicht, Erwachsene und Kinder in eine eigene fantastische Welt zu entführen."

14. Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • Die Tageszeitung

Für Cord Riechelmann sind die Macher mehr als nur die Beschleuniger bestimmter Situationen. "Dass MADAGASCAR trotzdem den Aberwitz der frühen Folgen der PLANET DER AFFEN-Serie nicht erreicht, hat mit dem Hauptpersonal zu tun. Das ist dann doch etwas zu sehr aus dem New Yorker Leben gegriffen. Allerdings liegt der Wahl von vier Hauptdarstellern aus unterschiedlichen Tiergattungen eine dramaturgische Entscheidung zugrunde, die den Film von vergleichbaren aktuellen Produktionen abhebt."

14. Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • Berliner Zeitung

Als lustig und lehrreich zugleich bezeichnet Anke Westphal MADAGASCAR. "Erwähnt werden soll indes, dass MADAGASCAR an die Animationsfilme von Tex Avery und Chuck Jones anschließt und zwar nicht nur in der Art makabrer Gags und bitterbösen Slapsticks, die sich eher an jenes erwachsene Publikum richten, das geübt ist auch im politischen Assoziieren (New Yorker Polizeifunk im Film: "Hier ist ein Zebra - darf ich es erschießen?"). Sondern auch im guten alten "Squash & Stretch"-Verfahren, mit dessen animationstechnischer Hilfe man jedes Geschöpf bis zur Unkenntlichkeit verformen kann."

14. Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • Junge Welt

Erfreulich dekadent ist der Film für Peer Schmitt. MADAGASCAR ist in dieser Hinsicht eine charmante Verdrehung der scheußlichen HERR DER FLIEGEN-Thematik (die Bestie in uns). Der Teufel ist es, der die wilde Natur gemacht hat, deshalb ist sie so höllisch unkomfortabel und gehört in den Zoo oder ins Museum. Die digitalen Tiere in MADAGASCAR hingegen sind neurasthenisch, neoromantisch und narzißtisch, sie gedeihen nur in der urbanen Umgebung 'schwarzer' Komik."

14. Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte spricht mit Trickfilmproduzent Jeffrey Katzenberg über Disneys Formalismus und langweiligen Zeichentrick.

13. Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • fluter.de

Family-Entertainment hat Thomas Winkler gesehen. Dem Filmteam ist es gelungen, "Kinder zu unterhalten, ohne Erwachsene außen vor zu lassen. Der Humor ist mitunter anarchisch, die Geschichte durchaus anrührend, die Anspielungen auf die Filmgeschichte mannigfaltig und die computergestützte Animation natürlich auf dem allerneuesten Stand der Technik. Dass die angerissenen philosophischen Fragen tief gründelnd behandelt werden, konnte man nicht wirklich erwarten, aber schlussendlich fehlt "Madacascar" halt doch der Mut zur Konsequenz."

13. Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • br-online.de

Als charmant bezeichnet Anni Seitz den Animationsfilm. "Erfolgskonzepte werden auch im Animationsfilm beibehalten: An allen Ecken und Enden finden sich in "Madagascar" Anspielungen auf populäre Filme, diesmal wurden unter anderem der PLANET DER AFFEN oder AMERICAN BEAUTY parodiert. Vor allem setzen die Regisseure aber auf Ausgelassenheit und Wortwitz bis zum Abwinken. Die Abenteuergeschichte versucht jung wie alt in ihren Bann zu ziehen, verliert leider gegen Ende des Films an Intensität. Wer einen vielschichtigen und dabei noch gesellschaftskritischen Animationsfilm à la SHREK erwartet dürfte enttäuscht werden. Alle, die schlicht gut unterhalten werden wollen, werden unabhängig vom Alter aber oft genug herzlich loslachen können."

13. Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas hat bei MADAGASCAR eine familienfreundliche Erfahrung gemacht: Mild ist besser als wild. Der Film "ist vor allem im ersten Drittel ein höchst amüsantes Plädoyer für die Widerborstigkeit des Großstädters, der mit einer Mischung aus Arroganz und Sarkasmus sein stressiges Dasein fristet. ... Im Gegensatz dazu zerfallen zweites und letztes Drittel des Films in eine Folge von mäßig amüsanten Abenteuern, bei denen ein Lemuren-Volk vor einer Gruppe Hyänen gerettet werden und letztlich allen zur Einsicht verholfen werden muss: Das multikulturelle Miteinander ist nur um den Preis des Triebverzichts zu haben. Und: Die im Großstadtdschungel erworbene soziale Kompetenz sollte nicht gleich beim erstbesten Schiffbruch über Bord gehen."

Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Juli 2005 | MADAGASCAR • Kritik • film-dienst 14/2005

Für Ulrich Kriest nimmt sich der Film Zeit für die Ausarbeitung der zentralen Konflikte. "Ebenso wie die philosophischen Fragen nach Freiheit und Freundschaft, die MADAGASCAR durchaus ernsthaft durchspielt, steckt der Film auch voller Anspielungen auf Musik und auf Filme, die Kinder kaum dekodieren können, was deren Vergnügen an dem Film aber kaum schmälern dürfte, weil für hinreichend Slapstick-Action gesorgt ist. Zudem gibt es opulente visuelle Attraktionen: Der farbenprächtige Dschungel auf Madagaskar wurde von Gemälden Henri Rousseaus inspiriert, für die Action-Sequenzen griff man auf klassische Warner-Cartoons der 1940er-Jahre zurück, hinzu kommen psychedelische Traumszenen, die direkt aus den 1960-ern zu stammen scheinen."

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