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MITFAHRER

MITFAHRER

Regie Nicolai Albrecht
Kinostart 17.11.2005

Kritiken • MITFAHRER

17. November 2005 | MITFAHRER • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer lobt den beachtlichen logischen Kraftakt, der hinter der Produktion des Films gestanden haben muß. "Dass MITFAHRER vor allem an Konstruktion und Ausleuchtung mikrosoziologischer Dramen interessiert ist, ist seine Stärke. Dass er sich nicht zu beschränken vermag, seine Schwäche. Wie in einer Laborsituation wird jede denkbare Personenkonstellation einmal unters Brennglas genommen, je nachdem, wer es gerade mit wem im Auto aushalten muss ... Irgendwann sind es zu viele Schicksale und Geschichten, und nicht alle sind gleich fesselnd. So wirkt MITFAHRER uneinheitlich. Von manchem hätte man gerne mehr gesehen, von anderem weniger. Zwischen Zuschauer und Film ist es wohl einfach so, wie es der Untertitel ankündigt: Jede Begegnung ist eine Chance. Nicht mehr und nicht weniger."

17. November 2005 | MITFAHRER • Kritik • Der Tagesspiegel

Eher Szenen als Geschichten versammelt laut Jan Schulz-Ojala der Film. "Geschlossene Gesellschaften. Zufallsdreiecke zwischen Menschen. Und die Autos Käfige, in denen man mehr oder minder Haltung bewahrt. Drei Episoden - irgendwann steigt Sylvester zu einer verkrachten Mutti mit Tochter um - entwickelt Albrecht in seinem Abschlussfilm an der Berliner DFFB, und wohl weil er sie so schön findet, lässt er sie in Berlin nicht enden; sondern würfelt nochmal, schickt seine Protagonisten in neuer Konfiguration wieder hinaus ins Weite. Die Mitfahrzentrale, der Zuweisungsapparat, macht’s möglich. ... Das ist fein beobachtet, und doch: Irgendwann bringt das Kombi-Drehbuch auch den schönsten Zufall zur Strecke."

16. November 2005 | MITFAHRER • Kritik • fluter.de

Bestechend findet Cristina Moles Kaupp den Schauspieler Ulrich Matthes. "Acht Individuen also, die für eine lange Fahrt aneinander klackern, kurz in fremde Biografien schnuppern und dort je nach Temperament für Turbulenzen sorgen. Fabian wird sich in Katharinas Liebesleben mischen, Sylvester sich in Loubelle verlieben und Peter spürt den Reißzahn seiner Lebenslügen. Und rundherum tobt der Wahnsinn Autobahn. Ein bestechendes Konzept hat Nicolai Albrecht für seinen ersten Spielfilm gewählt. Allerdings hätte er auf die Rückfahrt verzichten können, denn nicht alle Figuren sind so spannend geraten wie Peter Kindl, Sylvester, Fabian und Katharina. Vielleicht, weil gleich drei Autoren/innen an den Episoden schrieben?"

14. November 2005 | MITFAHRER • Kritik • Die Tageszeitung

David Denk spricht mit Schauspieler Ulrich Matthes, für den 2005 ein Glückjahr ist.

10. November 2005 | MITFAHRER • Kritik • film-dienst 23/2005

Die Gutgläubigkeit des Betrachters wird gelegentlich über die Maßen strapaziert, meint Alexandra Wach. Aber der Film "ist dank der nahezu makellosen Regie und der mit viel Sinn fürs Detail gezeichneten Figuren ungemein spannend. Zwar fehlen in dieser kurzweiligen Etüde noch der rechte Kinoatem und der Wille zur dramaturgischen Zuspitzung, dafür aber überzeugt die Beiläufigkeit, mit der Albrecht die äußeren und inneren Bewegungen seiner zeitgemäß mobilen Alltagshelden, die verzweifelte Lebenslust und Suche nach einem Platz zum Verweilen registriert. Immer wieder entwickelt er Szenen, in denen man Sympathie für jede einzelne der zum Teil ambivalenten Figuren empfindet."

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