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DIE BLAUE GRENZE

DIE BLAUE GRENZE

Regie Till Franzen
Kinostart 24.11.2005

Kritiken • DIE BLAUE GRENZE

22. Dezember 2005 | DIE BLAUE GRENZE • Kritik • Die Tageszeitung

Eiken Bruhn interviewt den Regisseur Till Franzen, der in DIE BLAUE GRENZE erstmals wieder die norddeutsche Landschaft in ihrer vollen Schönheit zeigt.

25. November 2005 | DIE BLAUE GRENZE • Kritik • Der Tagesspiegel

Elisabeth Binder freut sich, daß Hanna Schygulla bei der Premiere des Film DIE BLAUE GRENZE anwesend war.

25. November 2005 | DIE BLAUE GRENZE • Kritik • Der Tagesspiegel

Bereits der Filmtitel gemahnt Lea Streisand bewusst an die "Blaue Blume" der Romantik, Sinnbild der Sehnsucht schlechthin. "Das Unerklärbare und (Alp-) Traumhafte des Films will in den stärkeren Momenten an David Lynch erinnern - etwa wenn der milde lächelnde Grenzer, der aus dem Nichts auftaucht, zur Horrorfratze wird. Doch jede, wirklich jede Figur drängt ins Groteske: die Großmutter, der Polizist, der dicke Junge mit den nassen Augen. Auch die Kamera sucht das Überdeutliche: das aufgerissene Auge eines Toten, das Fischmaul auf dem Teller, die schwarze Wunde der alten Frau. Franzen feiert die Morbidität."

24. November 2005 | DIE BLAUE GRENZE • Kritik • Berliner Zeitung

Christina Bylow sieht den Regisseur als Trendsetter einer Neuen Romantik im deutschen Kino. "Was DIE BLAUE GRENZE wirklich zum Vergnügen macht, ist ein Witz, der sich vermutlich erst beim Drehen voll entfaltet hat. Franzen liebt lakonische Figuren, Hysterie ist ihnen so fern wie Rotweintrinken. In ihrer Wortlosigkeit sind sie jedem Schwätzer überlegen, die allmähliche Verfertigung ihrer Gefühle zeigt Franzen nur in ihrem Gesicht. So gelingt es ihm, seine pathosanfällige Geschichte vom Sterben und Zurückbleiben, vom Verlieren und Wiederfinden der Liebe mit leiser, amüsierter Stimme zu erzählen."

23. November 2005 | DIE BLAUE GRENZE • Kritik • br-online.de

Romantik, Mystik und norddeutscher Humor sah Margret Köhler. "Norddeutsch-spröde gibt sich der poetisch-melancholische Heimatfilm in Cinemascope, weit weg vom prätentiösen Kritiker-Konstrukt der sogenannten "Berliner Schule". Vor allem Antoine Monot jr. wirkt wie ein stummer Fels in der Brandung, ein Dickkopf ... Romantik heißt hier nicht kuschelig-kitschige Behaglichkeit, sonder herbe Idylle, bei der das Geheimnisvolle und Unbehagliche durchschimmert. Man muss sich auf die Figuren einlassen in diesem unbequemen Regiedebüt, das wunderbare Bilder für die Überwindung von Heimatlosigkeit und Isolation findet und in dem die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmt. Schön, traurig, hoffnungsvoll. Etwas Geduld sollte man aber schon mitbringen."

23. November 2005 | DIE BLAUE GRENZE • Kritik • fluter.de

Als eigenwillig bezeichnet Nana A. T. Rebhan den Film. "Sein Tempo hat er auf seine Hauptfigur Momme abgestimmt. Keine Sorge, man gewöhnt sich daran und wird mit poetischen, sorgfältig kadrierten Landschaftsaufnahmen für die mitgebrachte Geduld belohnt. ... Manchmal wirkt sein verwendeter Symbolismus dabei etwas zu protzig und gewollt. Aber eine unbestrittene Leistung ist es, dass er Hanna Schygulla - die Muse vieler Fassbinder-Werke - für sein Debüt gewinnen konnte: Immerhin war sie seit über 20 Jahren nicht mehr in einem deutschen Film zu sehen. So ist Till Franzen ein anspruchsvoller, leiser Film gelungen, der sich sehen lassen kann."

21. November 2005 | DIE BLAUE GRENZE • Kritik • film-dienst 24/2005

Felicitas Kleiner ist von der suggestiven Reise ins Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark, ins Niemandsland zwischen Leben und Tod angetan. "Sowieso lohnt es schon wegen der exzellenten Darstellerriege, sich DIE BLAUE GRENZE anzusehen: wegen des Wiedersehens mit Hanna Schygulla, aber auch wegen des bemerkenswerten Hauptdarstellers Antoine Monot jr. als Momme. Herausragend auch Jost Siedhoff als Großvater ... Der Film besticht als bildgewaltige, sorgfältig komponierte und doch offene Reflexion über menschliche Grenzerfahrungen, wobei die skurrile Komik, die sich immer wieder Bahn bricht, die Melancholie konterkariert und die hoffnungsvolle Liebesgeschichte zwischen Momme und Lena den großen Themen Sterben und Verlust entgegengehalten wird."

November 2005 | DIE BLAUE GRENZE • Kritik • filmz.de

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