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GRENZVERKEHR

GRENZVERKEHR

Regie Stefan Betz
Kinostart 18.08.2005

Kritiken • GRENZVERKEHR

17. August 2005 | GRENZVERKEHR • Kritik • fluter.de

Kirsten Schulz findet einiges an dem Film gut. "Was man seinem Film zugute halten muss, ist, dass er nicht mit "Ballermann-Humor" und "Draufhalte-Kamera" arbeitet. Wong und seine Freunde, die übrigens mit bayrischem Dialekt sprechen, gehen ohne weiteres als Jungs von nebenan durch, die ihrem ersten Mal entgegenfiebern und auf dem Weg dorthin lernen müssen, zu sich selbst zu stehen. Aber richtig packen kann der Film trotzdem nicht: endlose, mit grässlicher Musik unterlegte Mofa-Fahrten, die einfach kein "Easy Rider"-Gefühl vermitteln können, jede Menge Klischees und ein allzu märchenhaftes Ende. Zu alledem fehlt es an tiefer gehender Kritik am System Prostitution."

10. August 2005 | GRENZVERKEHR • Kritik • br-online.de

Für Heidi Reutter unterscheidet sich GRENZVERKEHR auf erfreuliche Weise von den üblichen Coming-of-Age-Geschichten, die allzu gern in "Ballermann"-Manier inszeniert werden. "Die Geschichte hätte ja, vom thematischen Ansatz her, durchaus profan werden können. Aber vermutlich kommt Regisseur Stefan Betz, selbst in Niederbayern aufgewachsen, in der perfektesten aller Idyllen, nämlich auf einem Einödbauernhof, hier seine Biographie zugute: Betz, gelernter Werkzeugmacher und Berufschullehrer, ist über Umwege und aus Leidenschaft zum Film gekommen. Sein Blick ist unverstellt und dabei wissend, und das macht seine Figuren so authentisch. Die Besetzung tut ein Übriges, vor allem der junge Hauptdarsteller Andreas Buntschek als Wong ist ein Glücksfall."

August 2005 | GRENZVERKEHR • Kritik • flim-dienst 17/2005

Stefan Volk hat bei dem unsäglich wortspielerischen Titel GRENZVERKEHR und dem noch unsäglicheren Untertitel 'Die schöne Seite der Ost-Erweiterung' Schlimmes befürchtet. Aber nach und nach räumt der Regisseur "alle Klischees aus dem Weg, um einen Reifeprozess zu inszenieren, bei dem es bald keine Rolle mehr spielt, ob einer noch 'Jungfrau' ist oder nicht. ... Dass diese Botschaft im scherzhaften Actionspaß nicht untergeht, verdankt der Film Betz' Gespür für die richtigen Zwischentöne und den überzeugenden Darbietungen von Henriette Richter-Röhl und Andreas Buntscheck in den Hauptrollen. Während die anderen Figuren eher platt oder überzeichnet geraten, gewinnt vor allem Andreas Buntscheck seiner Rolle viele Facetten ab. ... Allzu viel Tiefgang sollte man von Betz' Erstling trotzdem nicht erwarten. GRENZVERKEHR ist vor allem eine launige Teenagerkomödie, über die man guten Gewissens lachen kann."

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